Banker Auf Wiedersehen, geliebter Bonus!

Die Boni der Wall-Street-Banker für 2011 werden durchschnittlich um fast ein Drittel sinken. Und auch die Mitarbeiter deutscher Geldhäuser müssen mit schmerzhaften Einschnitten rechnen.
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DüsseldorfDie härtesten Einbußen unter den US-Bankern müssen laut einer Studie von Johnson Associates mit 45 Prozent Rentenhändler hinnehmen. Der Rückgang für Aktienhändler und Spitzenmanager liegt demnach bei bis zu 30 Prozent, der für Investmentbanker bei 20 Prozent. Laut dem US-Beratungsunternehmen sinken die Boni damit erstmals seit dem Krisenjahr 2008.

Besonders hart trifft es die selbst ernannten „Masters of the Universe“: Die führende US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Leistungen für führende Mitarbeiter für das vergangene Jahr um bis zu 70 Prozent gesenkt, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Es geht dabei um die Summe, die sich zusammensetzt aus Fixgehalt, Boni, Aktienrückstellungen und Sozialleistungen.

Auch Mitarbeiter, die in der Hierarchie eine Stufe darunter angesiedelt sind, müssen demnach auf bis zu 30 Prozent ihres Gehalts verzichten, nachdem der Gewinn der Bank sich fast halbiert hat. Betroffen sind auch die Beschäftigten in der Frankfurter Niederlassung.

Nicht weniger trist aussehen dürfte es bei den deutschen Ablegern der US-Institute Morgan Stanley, JP Morgan oder der Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse. Citigroup-Chef Vikram Pandit hat eine Kürzung der Boni im Investment-Banking um 30 Prozent angekündigt.

Schlechte Aussichten in Deutschland
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12 Kommentare zu "Banker: Bonus adé"

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  • Der Artikel ist - wie meistens in öffentlichen Wahrnehmung - undifferenziert. Als Mitarbeiter im Retailbanking reden wir hier von 1 - 2 Monatsgehältern an Boni ( i. Ggs. zu Investmentbankern ). Abgesehen davon, daß dafür keiner "Opa Paulchen" über den Tisch zieht, ist es blasphemisch hier von Gier zu sprechen.

  • Wie waers mit der ausgabe von Boni bonds....waer das nicht ne tolle Sicherheit...
    dass kein Inflationsausgleich stattfindet, trifft uebrigends alle. Schliesslich muessen jadie diversen EU Hilfen finanziert werden.

  • Opa Paulchen wollte im Alter ruhig leben und keine 25%. Die wollen Sie anscheinend, als Mitarbeiter im Vertrieb denn dort wird immer nur das verkauft was am meisten Provision bringt, der Kunde ist doch egal. Und diese Denke rächt sich. Und glauben Sie etwa dass es in anderen Branchen noch große Gehaltserhöhungen gibt?

  • Solche Leute schreiben meist nicht, dazu fehlt's an eigener Denkfähigkeit! Es sind typische Informations - KONSUMNTEN!

  • Heißt looser! Aber Einbildung ist eben die verbreitetste Bildung, besonders in bestimmten Kreisen!

  • @FlashGordon

    "Kann man hier wieder sehr schön erkennen im Loser-Forum für Nichtsnutze !"

    Du hast Dich im Forum geirrt. Dies ist das fuer faehige, fleissige Leute. Keine Ahnung wo Du sonst schreibst, aber Du wirst es schon noch finden ;-)

  • Neid ist doch die schönste Form von Anerkennung.
    Kann man hier wieder sehr schön erkennen im Loser-Forum für Nichtsnutze !

  • So ein Blödsinn. Gier frisst Hirn! und wenn "Opa Paulchen" meint er müsse in einem Jahr 25% bekommen dann soll er verdammt nochmal auch mit den Risiken leben. Die normalen Mitarbeiter im Vertrieb haben sicher nichts mit der Krise zu tun, und die verdienen auch etwas Respekt in Form von Gehaltserhöhungen und Boni. Der omniöse Bonus ist hier nämlich ein Gehaltsbestandteil! Ach ja und 13/14 Monatsgehalt gibt es schon lange nicht mehr bei Banken + Weihnachtsgeld gibts auch nicht! Wurde alles nach der Dotcom Blase bereits 2001 schon abgeschafft.

    Und für einen normalen Job sollte man auch normal entlohnt werden und nicht jährlich 2-3% weniger in der Tasche haben. Geht so seit 2002 - keine Gehaltserhöhungen ...


  • Wir sollten die Hartz IV Empfänger aufrufen zu spenden, damit diesen armen Schluckern wenigstens ein wenig geholfen wird.
    Sie haben nun nicht nur einen Job, der nicht nur keinen Nutzen bringt, sondern extremen Schaden für die Volkswirtschaft, sondern durch die Kürzungen von 30% nun auch noch Hunderttausende von $ weniger zum verprassen. Das schädigt die Volkswirtschaft ungemein
    Wer soll da noch konsumieren, wenn dieses Klientel ausfällt? Volkswirtschaftlich unverantwortlich diese Kürzungen!

  • Draghiula sollte fuer die Boni spezielle Euro-Scheine drucken. Irgendwas geht immer. Auf einer Seite koennten unter einem Heiligenschein Markosy sein und auf der anderen ueber dem Feuer Draghiula. Und wenn man die Scheine durchleuchtet, dann sieht man ein zerfallenes Bankhaus. Die Scheine waeren absolut faelschungssicher - sowas druckt keiner freiwillig. Ausser natuerlich....

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