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Banker-Rochade Blessing rückt bei der UBS auf

Der langjährige Chef des Vermögensverwaltungsgeschäfts bei der UBS, Jürg Zeltner, tritt zum Ende des Jahres zurück. Das zieht eine Rochade in der Bank nach sich.
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Der ehemalige Chef der Commerzbank leitet derzeit das Schweizer Geschäft der UBS. Quelle: dpa
Martin Blessing

Der ehemalige Chef der Commerzbank leitet derzeit das Schweizer Geschäft der UBS.

(Foto: dpa)

ZürichAn der Spitze der Schweizer Großbank UBS kommt es zu einer Rochade. Der langjährige Leiter des Vermögensverwaltungsgeschäfts, Jürg Zeltner, tritt zum Jahresende zurück und wird das Institut im kommenden Jahr verlassen, wie die UBS am Donnerstag mitteilte. Zu seinem Nachfolger wurde Martin Blessing ernannt. Der ehemalige Chef der Commerzbank leitet derzeit das Schweizer Geschäft der UBS. An die Spitze der UBS-Schweiz rückt der momentane Chief Operating Officer (COO) Axel Lehmann nach, auf seine Position wiederrum rückt die bisherige Personalchefin Sabine Keller-Busse.

Zeltner verlässt die UBS nach mehr als 30 Jahren: Bereits 1984 hatte der 50-Jährige eine Lehre bei deren Vorgänger, dem Schweizerischen Bankverein, gemacht. Seit neun Jahren leitete er das Vermögensverwaltungsgeschäft der UBS.

„Zeltner’s Rücktritt ist überraschend. Die Frage ist, ob er Collardis Nachfolger bei Julius Bär wird, falls sein Vertrag das erlaubt“, sagt Andreas Brun, Analyst bei Mirabaud Securities in Zürich. Ende November hatte Julius-Bär-Chef Boris Collardi als Teilhaber zur Genfer Privatbank Pictet gewechselt.

Die Vermögensverwaltung ist ein großer Profitbringer für die UBS. Der vorsteuerliche Ertrag des Bereichs im dritten Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 16 Prozent – stärker als Analysten erwartet hatten. Die UBS ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Die Bank fokussiert sich auf dieses Geschäft, seitdem sie ihren Investmentbereich verringert hat.

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