Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Basel III Barnier will Sparkassen Besonderheiten lassen

Trotz strengerer Auflagen an das Eignkapital von Banken sollen für Sparkassen und Genossenschaftsbanken keine Nachteile entstehen. Das versicherte EU-Binnenmarktskommissar Michel Barnier.
Kommentieren
Michel Barnier will sich für die Sparkassen und Genossenschaftsbanken einsetzen. Quelle: dpa

Michel Barnier will sich für die Sparkassen und Genossenschaftsbanken einsetzen.

(Foto: dpa)

Freiburg Die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind mit ihrer Institutssicherung gut durch die Krise gekommen. Dieses System der gegenseitigen Hilfe will EU-Binnenmarktskommissar Michel Barnier bei den Neuregelungen zum Finanzsektor berücksichtigen und sicherte den deutschen Instituten die Beibehaltung ihrer Besonderheiten zu. „Mir ist vollkommen klar, dass es das Modell der Sparkassen gibt, die der wichtigste Partner der Unternehmen vor Ort sind“, sagte Barnier am Mittwoch vor Vertretern der Sparkassen in Freiburg.

Er werde sich persönlich dafür einsetzen, dass „auch die besonderen Anforderung der Sparkassen und Genossenschaftsbanken berücksichtigt werden“. Die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken sichern sich über die Institutssicherung jeweils gegenseitig ab. Durch die erhöhten Anforderungen an das Eigenkapital durch das als „Basel III“ bekannte striktere Regelwerk fürchteten sie eine Schwächung oder gar Abschaffung dieses Systems.

Die Eigenkapitalbestimmungen für Banken würden als Folge der Finanzkrise bis 2019 allmählich hochgefahren, nannte Barnier als angestrebten Zeitplan. „Ich möchte die Diversität der wirtschaftlichen Landschaft und des europäischen Finanzsektors bewahren“, sagte er weiter. Deswegen sei ein langsamer Übergang wichtig.

Barnier will noch restriktiver in Finanzmarkt eingreifen
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Basel III: Barnier will Sparkassen Besonderheiten lassen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote