Basel III Fed kämpft gegen Bankenlobby

Die USA halten sich an internationale Abmachungen: Die Notenbank will die internationalen Kapitalregeln Basel III in ganzer Strenge einführen. Das bedeutet dreimal so viel Kapital wie heute - die Branche ist entsetzt.
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Die Wall Street, der Finanzdistrikt der USA, fürchtet sich vor Basel III. Quelle: dpa

Die Wall Street, der Finanzdistrikt der USA, fürchtet sich vor Basel III.

(Foto: dpa)

New York, BerlinDrohender kann man die Vorstellung strengerer Kapitalanforderungen für die Banken in den USA kaum beginnen. "Die Regeln sind eine nötige, aber keine ausreichende Bedingung für ein gesundes Finanzsystem", sagt der für Regulierung zuständige US-Notenbankgouverneur Daniel Tarullo Ende vergangener Woche anlässlich der Bekanntmachung der US-Version der internationalen Basel-Regeln. In anderen Worten lautete die Botschaft des an der Wall Street derzeit wohl meistgehassten Aufsehers: "Wir sind mit euch noch nicht fertig!"

Dabei plant die Fed bereits heute nichts weniger als die deutlichste Anhebung der Vorschriften für Kapitalsicherheitspuffer in den Banken in der US-Geschichte. So müssen die US-Institute in Zukunft wohl mehr als das Dreifache an Kapital vorhalten als heute. Damit setzen die Amerikaner - wenn auch sehr verspätet - die internationalen Kapitalregeln um, die im Bankerjargon "Basel III" heißen. Das soll die Institute sicherer machen, kostet aber Profitabilität.

Ihre gesamte Lobbymacht hatte die Wall Street daher in den vergangenen Monaten gegen Fed-Banker Tarullo ins Feld geschickt, um Sonderregeln und Ausnahmen zu erwirken. Doch seit Ende vergangener Woche wissen sie, dass es weitgehend vergebens war. "Mir scheint es so, als kenne die Fed keine Gnade mit den Banken", sagte Karen Petrou, Geschäftsführerin der Washingtoner Regulierungsberatung Financial Analytics, dem Handelsblatt.

Noch allerdings geben die Banken in den USA den Kampf nicht verloren. Schließlich haben sie nun 90 Tage Zeit, Stellungnahmen abzugeben und Änderungswünsche vorzubringen. "In den kommenden Tagen werden wir alle diese Vorschläge genau studieren. Dann kann sich die Fed auf eine Flut von Eingaben einstellen", sagte ein Bankenlobbyist, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Am Ende der 90-Tage-Frist kann dann die US-Notenbank die finalen Regeln beschließen oder die Kommentarperiode ausdehnen. Die Meinungen gehen in der Branche allerdings auseinander, ob die Notenbank unter dem Druck der Eingaben die Regeln zeitgerecht zum Jahresbeginn 2013 überhaupt fertiggestellt haben wird. "Ich würde mich nicht wundern, wenn sich alles noch verzögert", meinte der Lobbyist. Beraterin Petrou allerdings hält dagegen: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Notenbanker und die Regierung in den USA die internationale Blamage einer verzögerten Einführung in diesen Krisenzeiten riskieren wollen."

Amerikaner machen wirklich Ernst.
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7 Kommentare zu "Basel III: Fed kämpft gegen Bankenlobby"

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  • Dank Internet werden es jeden Tag mehr die erkennen, dass
    wir durch die gleichgeschalteten Medien in einer Matrix gefangen sind!

    Es werden jeden Tag mehr die erkenne, dass

    Die FED eine Privatbank ist!
    Das der Dollar ein Weltgeldbetrug ist!
    Das private Banken bzw. deren Eigentümer Geld aus dem nichts schaffen!
    Das die Ursache der Schuldenkrise in unserem Geldsystem liegt! ( Geld = Schuld )
    Das es freie Energie gibt! ( Nikola Tesla )
    Das wir durch die Lebensmittelindustrie vergiftet werden!
    Das wir durch die Pharmaindustrie vergiftet werden!
    Das wir durch die Luft vergiftet werden! ( Chemtrail )
    Das Medien, Politiker und Bankster gemeinsam gegen das Volk arbeiten!

    Bitte nicht löschen, Herr/Frau Zensor danke

    Weitere Infos finden Sie unter:

    www.wissensmanufaktur.net

  • Bei der BaFin in Deutschland ist es genauso wie mit der FED in den Vereinigten Staaten. Wer bezahlt die BaFin? Die Banken.

    Also das ist ein Argument, was ein wenig hinkt.

    Anyway! Den besten Kommentar hat bisher Mazi abgegeben. Man könnte fast glauben, er kennt sich damit aus. Ist er am Ende in diesem Bereich tätig ???

    Die USA haben ja noch nicht einmal Basel II eingeführt und ich habe leise Zweifel, ob sie Basel III implementieren. Wir werden noch eine Weile zu knabbern haben, am Finanzmarkt.

    By the way, ich bin der Meinung, das man Krisen auch herbeireden kann. Und wenn wir es nicht lernen endlich wieder mal optimistisch in die Welt zu blicken, na dann ..... Gute Nacht, Marie.

  • Schmierenkomödie für das tumbe Volk......

  • BASEL III kann man in der Diskussion aus zwei unterschiedlichen Richtungen betrachten.

    Die eine Seite ist die, dass BASEL III nicht unwesentlich von US-amerikanischer Seite entwickelt wurde, dort aber nicht umgesetzt wird. Aus Gründen des Wettbewerbs ist es eine Benachteiligung der hiesigen Banken, wenn BASEL weiterhin auf der anderen Seite des Teichs nicht eingesetzt wird.

    Die andere Seite der Diskussion ist die, dass BASEL gemäß der Erfahrungen seit "BASEL" keineswegs zur Stabilisierung des Finanzsystems beigetragen hat. Es hat sogar wie ein Brandbeschleuniger gewirkt.

    M.E. liegt diese an der Konzeption des Systems. In guten Zeiten brauchen wir das System nicht und es stört auch niemanden. In schlechten Zeiten übt sein Mechanismus, herrührend aus den internen Riskomodellen der Banken, verstärkenden Druck auf die Krisensituation. Eine Krisenspirale wird nach oben in Gang gesetzt, die das System zum Einsturz bringen kann. Ein adäquates Risikomanagementsystem sollte in umgekehrter Richtung wirken.


    Wollte man etwas ändern, ist über ein risikoadäquates System nachzudenken und beiderseits des Teichs einzuführen.

    Ein schlechten Systems beiderseits des Teichs aus Gleichheitsgedanken einzuführen, halte ich für einen falschen Denkansatz. Darüber nachzudenken, weshalb ein derartiges System überhaupt das Laufen gelernt hat, sollte uns nachdenklich werden lassen.

  • Das ist nur eine Show, genauso wie hier.. die Show für den Bürger. Marco99 hat alles richtig wiedergegeben, aber man sollte es genauer bezeichnen: Es sind nicht die Juden, es sind Zionisten, man sagt auch Faschisten und die normalen Juden lehnen diese Leute ab. JFK wollte die FED damals abschaffen und hatte eine staatliche Notenbank gegründet, danach hatte er noch ein paar Wochen..den Rest kennt man ja.

  • Das ist nur eine Show, genauso wie hier.. die Show für den Bürger. Marco99 hat alles richtig wiedergegeben, aber man sollte es genauer bezeichnen: Es sind nicht die Juden, es sind Zionisten, man sagt auch Faschisten und die normalen Juden lehnen diese Leute ab. JFK wollte die FED damals abschaffen und hatte eine staatliche Notenbank gegründet, danach hatte er noch ein paar Wochen..den Rest kennt man ja.

  • erm...was?..

    the FED ist einen privaten 'geschäfft'...und die grossten banken der welt sind die 'besitzer'..citibank...JPMorgan...goldman sachs....alle..und die soll entsetz sein wegen pläne FED?

    klaro...

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