BBVA Ein Profiteur der spanischen Erholung

Die BBVA kam im vergangenen Jahr auf einen überraschend hohen Überschuss, Analysten hatten deutlich weniger erwartet. Die spanische Großbank bekommt somit die wirtschaftliche Erholung in Spanien zu spüren.
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Die BBVA profitiert von der wirtschaftlichen Erholung im spanischen Heimatmarkt. Quelle: Reuters
Weniger Darlehen platzen, das Kreditgeschäft ist rentabler

Die BBVA profitiert von der wirtschaftlichen Erholung im spanischen Heimatmarkt.

(Foto: Reuters)

MadridDie spanische Großbank BBVA hat im vergangenen Jahr überraschend viel verdient. Der Nettogewinn stieg um 26 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro, wie die Nummer zwei des Landes nach Santander am Mittwoch mitteilte.

BBVA profitierte dabei ebenfalls von der wirtschaftlichen Erholung im Heimatmarkt, die dazu führt, dass weniger Darlehen platzen und das Kreditgeschäft rentabler ist. Im vierten Quartal kam die Bank auf einen Überschuss von 689 Millionen Euro, deutlich mehr als von Analysten erwartet.

Santander hatte erst am Dienstag aus ähnlichen Gründen einen um 70 Prozent gesteigerten Überschuss im Schlussquartal von rund 1,5 Milliarden Euro ausgewiesen. Das Institut will nun stärker als bisher neue Kredite vergeben, was der Wirtschaft des Landes zugutekommen sollte.

Welche Banken richtig zwitschern
The Twitter symbol is displayed at the post where the stock is traded on the floor of the New York Stock Exchange
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Die Finanzwelt entdeckt allmählich das Potenzial Sozialer Medien wie Twitter, Facebook oder Youtube. Banken können sich hier den Kunden präsentieren, Fragen beantworten sowie Wünsche und Anregungen aufnehmen. Doch viele Institute sind auf den Plattformen kaum präsent. Manches Geldhaus ringt noch mit den Besonderheiten der Plattformen. So erlebte die US-Großbank JP Morgan Chase zuletzt eine Überraschung.

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Die Kommunikationsabteilung von JP Morgan Chase startete eine Fragestunde auf Twitter (#AskJPM) mit einem ihrer Investmentbanker. Der sollte Karrieretipps geben. Mit der Aktion wollte die Bank besonders unter Studenten nach neuen Kunden fischen. Doch die Aktion schlug auf die Bank zurück.

Mike Gupta
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Das Ansehen von JP Morgan ist angesichts von Handelsskandalen und Tricksereien bei Immobilienkrediten schlecht – so schlecht, dass das Institut fast nur höhnische Beiträge erntete. Nutzer stellten Fragen wie: „Wieviele Menschen habt ihr 2008 obdachlos gemacht?“, „Geht's euch gut damit, die Demokratie systematisch zu untergraben?“ oder „Wie fühlt es sich an, mit mexikanischen Drogenkartellen zusammenzuarbeiten? Geben die Trinkgeld?“. Die Bank sagte die Fragerunde schließlich ab.

Facebook
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Wie Banken in den Sozialen Medien aktiv sind, hat das Schweizer Finanzportal moneyland.ch untersucht. Die Schweizer wählten dazu 50 bedeutende Banken aus der ganzen Welt aus. Sie verglichen im Oktober und November 2013 die Qualität der Auftritte und Inhalte, die Aktivität sowie die Zahl der Nutzer und Interaktion mit den Kunden. Untersucht wurden die Auftritte in den Kanälen Twitter, Facebook, Youtube sowie LinkedIn und Google+.

Verwaltungsratssitzung KfW
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Rang 50 – KfW

Abgeschlagen auf dem letzten Platz landet ein deutsches Institut: Die staatliche Förderbank KfW. In der Gesamtbewertung bekommt die Bank 28,6 Prozent von möglichen 100 Prozent für ihren Auftritt.

File photo of a trader working at the JP Morgan trading post on the floor of the New York Stock Exchange in New York
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Rang 39 – JP Morgan

Keine gute Figur macht auch die Großbank JP Morgan Chase. Nach der Twitter-Panne verwundert das kaum. Die Social-Media-Aktivitäten wurden mit 60,4 Prozent bewertet.

File photo of shareholder holding a Commerzbank bag ahead of the bank's annual shareholder's meeting in Frankfurt
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Rang 36 – Commerzbank

Kaum besser schneidet die Commerzbank ab. Das zweitgrößte deutsche Institut erhält nur 64,6 Prozent.

  • rtr
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