Bechtle-Anteile LBBW-Beteiligung will Kasse machen

Die BWK Beteiligungsgesellschaft möchte ihre Anteile am Systemhaus abgeben. Sie könnte etwa 120 Millionen Euro erzielen.
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Der Mittelstandsinvestor BWK prüfe eine Platzierung von Bechtle-Aktien bei in- und ausländischen institutionellen Investoren, teilte die Beteiligungsgesellschaft von LBBW und W&W am Montag in Stuttgart mit. Bei der BWK liegen 18,65 Prozent des Kapitals von Bechtle, das Paket ist damit rund 120 Millionen Euro wert. Die Platzierung könne bis zum Herbst erfolgen, die Deutsche Bank und die LBBW seien mit der Prüfung beauftragt worden.

Die Ankündigung der BWK brachten die im Technologiewerte-Index TecDax notierten Bechtle-Aktien am Montag ins Rutschen. Die Papiere verloren knapp fünf Prozent auf 30,71 Euro. Mitte Mai waren die Titel auf ihren höchsten Stand seit Ende des Jahres 2007 geklettert. Der Hauptversammlung will der Vorstand am 7. Juni die Zahlung einer Rekorddividende in Höhe von 75 Cent je Anteilsschein vorschlagen.

Bechtle war Ende März 2000 an die Börse gegangen, die Aktien waren damals zu 27 Euro platziert worden. Die BWK war schon vor der Emission bei Bechtle eingestiegen und hatte zeitweise rund 35 Prozent gehalten. Bechtle ist ihre einzige börsennotierte Beteiligung, ihr größtes Engagement aber ist der Autozulieferer Behr.

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