Belastende Dokumente Bank of America zittert vor Hackern

In den USA zittern die Banken seit längerem vor Wikileaks. Nun hat die Hacker-Gruppe Anonymous angekündigt, brisante Informationen über die Bank of America ins Netz zu stellen. Es soll schon heute soweit sein.
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Charlotte

Eine Gruppe von Computerhackern will am Montag angeblich kompromittierende E-Mails der Bank of America veröffentlichen. In den Dokumenten würden Korruption und Betrug offengelegt, erklärte die Gruppe Anonymous auf der Kurznachrichtenseite Twitter. Ein Vertreter der Gruppe sagte, in den Unterlagen gehe es um die Frage, ob die Bank of America bei der Zwangsversteigerung von Häusern in den USA Fehler gemacht habe. Er selbst habe die Dokumente zwar nicht gesehen, wurde aber über deren Inhalt informiert.

Ein Sprecher der Bank widersprach der Darstellung von Anonymous. Es handele sich vielmehr um Verwaltungspapiere, die von einem ehemaligen Mitarbeiter von Balboa Insurance gestohlen worden seien, sagte er. Die Sparte sollte an den australischen Versicherer QBE Insurance Group verkauft werden. "Wir sind zuversichtlich, dass sich diese extravaganten Äußerungen als unwahr entpuppen werden", sagte der Sprecher der US-Bank.

Die Hackergruppe sympathisiert mit der Enthüllungsseite Wikileaks, deren Chef Julian Assange angekündigt hatte, Anfang 2011 Dokumente über eine US-Großbank zu veröffentlichen. Einen Firmennamen hatte Assange nicht genannt.

  • rtr
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