Bermuda-Versicherer Naturkatastrophen sorgen bei Partner Re für Verluste

Der Konzern weist für das erste Halbjahr einen Nettoverlust von knapp 683 Millionen Dollar aus. Schuld daran sind die sich häufenden Naturkatastrophen.
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Naturkatastrophen wie der Tsunami in Japan im März verhageln Partner Re die Bilanz. Quelle: dapd

Naturkatastrophen wie der Tsunami in Japan im März verhageln Partner Re die Bilanz.

(Foto: dapd)

FrankfurtZahlreiche Naturkatastrophen haben die Bilanz des Versicherers Partner Re verhagelt. Der auf den Bermudas sitzende Konzern hat für das erste Halbjahr einen Nettoverlust von knapp 683 Millionen Dollar ausgewiesen. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch über 270 Millionen Dollar verdient.

Immerhin fiel das zweite Quartal deutlich besser aus als das erste Quartal. Im zweiten Quartal erzielte der Konzern mit einen Nettogewinn von 124 Millionen Dollar zumindest ein positives Ergebnis, wenngleich auch dies im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig ist. Im zweiten Quartal 2010 hatte der Gewinn noch bei über 190 Millionen Dollar gelegen.

"Das zweite Quartal 2011 war für die Branche eine weitere Phase mit hohen Verlusten durch Naturkatastrophen", sagte Costas Miranthis, der Chef von Partner Re. Er verwies auf die Extremwetterereignisse in den USA im April und Mai und ein weiteres Erdbeben in Neuseeland im Juni.

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