BNP Paribas, SocGen, Credit Agricole Französische Großbanken verdienen mehr

Frankreichs Finanzinstitute werden ihre Altlasten los: Société Generale, Credit Agricole und BNP Paribas müssen weniger für faule Kredite rückstellen und steigern ihr Ergebnis deutlich.
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Frankreichs Nummer zwei: BNP Paribas konnte im vergangenen Geschäftsquartal am meisten zulegen. Quelle: dpa

Frankreichs Nummer zwei: BNP Paribas konnte im vergangenen Geschäftsquartal am meisten zulegen.

(Foto: dpa)

ParisDie französischen Banken Société Generale und Credit Agricole haben im dritten Quartal dank einer niedrigeren Vorsorge gegen faule Kredite deutlich mehr verdient. Bei SocGen, der Nummer zwei des Landes nach BNP Paribas, stieg der Gewinn um 57 Prozent auf 836 Millionen Euro, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Auch Kostensenkungen sorgten dafür, Schwächen im heimischen Privatkundengeschäft auszugleichen und die Erwartungen der Analysten zu übertreffen.

Bei Credit Agricole - der Nummer drei im Markt - kletterte der Quartalsüberschuss um vier Prozent auf 758 Millionen Euro. Auch hier lag das Ergebnis oberhalb der Expertenschätzungen. Das genossenschaftliche Institut profitierte von einem starken Ergebnis im Versicherungsbereich und in der Vermögensverwaltung. Dagegen schwächelte auch hier das Privatkundengeschäft im Heimatmarkt. Bankchef Jean-Paul Chifflet kritisierte die französische Wirtschaftspolitik, die dafür sorge, dass weniger investiert werde.

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