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The Cube – Hauptquartier der Deutsche Börse

Die Eschborner bleiben unter ihrem Chef Theodor Weimer auf Kurs.

(Foto: Deutsche Börse AG)

Börsenbetreiber Gewinn der Deutschen Börse steigt weiter an – die Kosten aber auch

Der Börsenbetreiber profitiert von der Unruhe auf den Märkten und präsentiert starke Zahlen für das zweite Quartal. Anleger machen aber erstmal Kasse.
Update: 26.07.2018 - 11:44 Uhr Kommentieren

FrankfurtDie Deutsche Börse hat auch im zweiten Quartal von einer hohen Volatilität an den Finanzmärkten profitiert und ihren Gewinn kräftig gesteigert. Der von dem Börsenbetreiber am Mittwochabend bekanntgegebene Nettogewinn lag bei 210,3 Millionen Euro - fast 20 Prozent über dem Wert vor Jahresfrist.

Der Zuwachs wurde erzielt, obwohl die Kosten anzogen, etwa wegen des vom seit Jahresbeginn amtierenden Chef Theodor Weimer begonnenen Abbaus von Arbeitsplätzen, wegen Rechtsstreitigkeiten und der Integration von Tochterfirmen. Die Nettoerlöse erreichten 687 Millionen Euro - ein Plus von rund zehn Prozent.

Finanzvorstand Gregor Pottmeyer zeigte sich hochzufrieden: „Damit liegen wir auf Halbjahressicht bei einem zweistelligen Wachstum der Nettoerlöse.“ Der Gewinn sei sogar überproportional gestiegen. Die Börse befinde sich damit „voll im Rahmen der Prognose von mindestens zehn Prozent Ergebniswachstum für das Gesamtjahr 2018“.

Die Börse profitiert vom der Unruhe an den Märkten, unter anderem wegen des drohenden transatlantischen Handelskriegs. Das Unternehmen verdient sowohl am Wertpapierhandel selbst als auch an Absicherungsgeschäften. Besonders gut liefen für den Finanzkonzern im Frühjahr der Handel mit Rohstoffpapieren, Dienstleistungen für Investmentfonds, der Devisenhandel und der Handel mit Finanzderivaten an der Eurex.

Auch die Zinserträge im Bankgeschäft legten erneut deutlich zu, unter anderem wegen der gestiegenen Leitzinsen in den USA und höherer Preise für die Verwahrung von Barsicherheiten bei der Eurex, die die Börse ihren Kunden berechnete.

Auf dem Parkett kamen die Berichtsvorlage aber nicht sonderlich gut an. Mit leichten bis moderaten Kursverlusten liefen die Papiere deutlich schlechter als der Gesamtmarkt.

Die Schweizer Bank Credit Suisse erhöhte nach Veröffentlichung des Zwischenberichts ihr Kursziel von 115 auf 120 Euro, beließ das Kursziel für die Eschborner aber auf Neutral. Die Analysten begründeten ihre Entscheidung mit ihren überarbeiteten Gewinnschätzungen für den Börsenbetreiber. Die Trends bei den Handelsvolumina im zweiten Quartal seien etwas stärker gewesen als erwartet.

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