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Britische Großbank HSBC steigert Gewinn um fast ein Drittel

Europas größte Bank hat die Erwartungen der Analysten im ersten Quartal übertroffen: Nicht nur der Gewinn, auch die Erträge wuchsen kräftig.
Update: 03.05.2019 - 08:32 Uhr Kommentieren
Die operativen Kosten der Großbank sanken um zwölf Prozent im Vergleich zu dem Ergebnis im Jahr 2018. Quelle: dpa
HBSC

Die operativen Kosten der Großbank sanken um zwölf Prozent im Vergleich zu dem Ergebnis im Jahr 2018.

(Foto: dpa)

Frankfurt Europas größte Bank blickt auf ein gutes erstes Quartal zurück: Der Vorsteuergewinn der HSBC stieg auf 6,2 Milliarden Dollar – das ist ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Erträge der britischen Großbank stiegen um fünf Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar. Damit übertraf das Institut die Erwartungen der Analysten.

Bankchef John Flint hatte zuletzt vor allem stark auf die Kostenbremse gedrückt. Im vergangenen Jahr stiegen die Kosten noch schneller an als die Erträge. Das konnte er nun umkehren: Die Kosten stiegen in den ersten drei Monaten dieses Jahres zwar immer noch um 3,2 Prozent, aber weniger stark als die Erträge.

Die Kostendisziplin wird auch den Rest des Jahres dominieren. Die Bank teilte mit, sie werde ihre finanziellen Ziele teilweise durch Ausgabenkürzungen erreichen.

Bei der Bilanzvorlage für 2018 im Februar hatte Flint bereits angekündigt, die Bank werde ihre geplanten Investitionen von 15 bis 17 Milliarden Dollar möglicherweise über einen längeren Zeitraum strecken. Als Grund nannte er die schwächelnde Konjunktur in den Schlüsselmärkten China und Großbritannien.

Die Kernkapitalquote der HSBC stieg im ersten Quartal auf 14,3 Prozent, die Eigenkapitalrendite auf 10,6 Prozent. Für das Gesamtjahr 2020 will Flint eine Eigenkapitalrendite von elf Prozent erreichen.

Flint sagte, die Zahlen seien „ermutigend, besonders angesichts der gestiegenen wirtschaftlichen Unsicherheit in der Welt“. Die Anleger honorieren Flints Bemühungen. Die Aktie stieg im Hongkonger Handel um 2,6 Prozent.

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