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Bürovermieter Softbank plant neue Finanzspritze für WeWork

Nach der Krise bei dem Bürovermieter will der japanische Großinvestor unter anderem weitere Anteile übernehmen – zu einer deutlich geringeren Bewertung.
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Bürovermieter: Softbank plant neue Finanzspritze für WeWork Quelle: Reuters
WeWork

Nach dem geplatzten Börsengang im September muss WeWork gar ums Überleben kämpfen.

(Foto: Reuters)

New York Der krisengeschüttelte Bürovermieter WeWork könnte schon am Dienstag eine weitreichende Entscheidung über die strategische und finanzielle Zukunft des Unternehmens treffen. Ein Treffen des Verwaltungsrates ist für Dienstag angesetzt. Softbank bietet an, weitere Anteile im Wert von 1,5 Milliarden Dollar zu übernehmen, wie es in Unternehmenskreisen heißt. Allerdings zu einer Bewertung von nur noch acht Milliarden Dollar. Im Januar noch war WeWork nach einer neuen Beteiligung von Softbank mit 47 Milliarden Dollar bewertet worden.

Der japanische Technologiekonzern hatte ohnehin vorgesehen, im kommenden Jahr weitere 1,5 Milliarden Dollar in WeWork zu investieren. Dies soll nun vorgezogen werden. Zudem stellt Softbank Kredite in Höhe von fünf Milliarden Dollar in Aussicht und würde Anteile von bestehenden Aktionären zurückkaufen.

Mit der neuen Finanzspritze würde der von Masayoshi Son geführte Konzern auch die Mehrheit der Anteile bei dem angeschlagenen Bürovermieter übernehmen, der im September den geplanten Börsengang absagen musste und sich von Vorstandschef Adam Neumann trennte. Das ist untypisch für Softbank. Der japanische Konzern, der als Konzern aber auch über den hauseigenen Technologiefonds Vision Fund in Start-ups weltweit investiert, hält typischerweise 20 bis 40 Prozent der Anteile.

Doch mit einer Mehrheit der Stimmrechte könnte Son das hoch-defizitäre Start-up schneller restrukturieren. Angedacht sei, dass auch Neumann Anteile abgebe, hieß es.

WeWork verfolgt auch einen Plan B: So stellt JP Morgan Chase gerade ein fünf Milliarden Dollar schweres Finanzierungspaket zusammen, das jedoch mit hohen Zinszahlungen verbunden wäre.

Mehr: Für den japanischen Konzern sollten Start-up-Gründer möglichst verrückt sein. Doch die Flops von WeWork und Uber stimmen Firmenchef Son nachdenklich.

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