Chef der Kriminalitätsprävention bei der Deutschen Bank Diese Probleme soll Philippe Vollot für die Danske Bank lösen

Der Danske Bank macht die wohl größte Geldwäscheaffäre der dänischen Geschichte zu schaffen. Nun soll Philippe Vollot helfen.
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Das größte Kreditinstitut Dänemarks steckt derzeit in der Krise. Quelle: Reuters
Danske Bank

Das größte Kreditinstitut Dänemarks steckt derzeit in der Krise.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDie Danske Bank ist derzeit der Skandalkonzern Dänemarks. Das größte Kreditinstitut des Landes ist in die wohl größte Geldwäscheaffäre der dänischen Geschichte verwickelt: In seiner estnischen Filiale sollen zwielichtige Kunden zwischen 2007 und 2015 bis zu 8,3 Milliarden US-Dollar gewaschen haben. Auf diese Summe bezifferte die Tageszeitung „Berlingske“ das Volumen verdächtiger Transaktionen.

Die offiziellen Ergebnisse einer internen Untersuchung der Bank sollen im September vorliegen. Das Institut hatte nach anonymen Hinweisen die verdächtigen Geschäfte 2015 eingestellt. Schon jetzt reagieren die Behörden harsch: In Estland und Dänemark ermitteln Staatsanwälte, die Bankenaufseher rügten das Institut scharf. Die Bank hat außerdem angekündigt, auf die Gewinne aus den unsauberen Geschäften zu verzichten, die Bankenaufsicht geißelte die viel zu laxen Kontrollen im Geldwäschebereich.

Für Philippe Vollot, der im Vorstand von Danske für Compliance – also die Einhaltung von Regeln – zuständig sein soll, ist das vertrautes Terrain. Er übernahm seinen Job als Geldwäschebekämpfer der Deutschen Bank 2015, nachdem herauskam, dass laxe Kontrollen krumme Aktiengeschäfte in Moskau begünstigt hatten.

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