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Chefwechsel bei HSBC HSBC-Chef Stuart Gulliver lässt die Bank aufgeräumt zurück

Zum Abschied enttäuschte HSBC-Chef Stuart Gulliver die hohen Erwartungen der Anleger. Doch Europas größte Bank kann ihren Gewinn deutlich steigern.
Die britische Großbank HSBC beseitigte zahlreiche Altlasten. Quelle: Reuters
Das HSBC-Gebäude in London

Die britische Großbank HSBC beseitigte zahlreiche Altlasten.

(Foto: Reuters)

London Als Stuart Gulliver im Jahr 2011 die Leitung von HSBC übernahm, war die britische Großbank bis in den letzten Winkel der Welt präsent, doch es mangelte an Fokus. Vielleicht auch deshalb war die Bank in zahlreiche Skandale verwickelt: Geldwäsche, Korruption, Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Zinsmanipulation, Falschberatung; es gab scheinbar kein Finanzverbrechen, an dem die HSBC nicht beteiligt war.

Gulliver räumte auf: Die Bank zog sich aus 107 Unternehmungen in 18 Ländern zurück und reduzierte dadurch die Mitarbeiterzahl um 100 000. Die internen Kontrollen wurden verschärft, 7000 Mitarbeiter zur Bekämpfung der Finanzkriminalität neu eingestellt.

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