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Cosmopolitan-Verkauf Deutsche Bank soll Käufer für „ihr“ Kasino finden

Das Frankfurter Institut soll Blackstone helfen, einen Käufer für ein Kasino in Las Vegas zu finden – ausgerechnet das Cosmopolitan-Kasino.
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Das Cosmopolitan-Kasino in Las Vegas soll verkauft werden. Die Deutsche Bank soll helfen. Quelle: AP
Las Vegas

Das Cosmopolitan-Kasino in Las Vegas soll verkauft werden. Die Deutsche Bank soll helfen.

(Foto: AP)

New York
Blackstone sucht offenbar nach einem Käufer für das Cosmopolitan-Kasino in Las Vegas. Dafür hat die Private-Equity-Firma die Deutsche Bank beauftragt, wie es in Finanzkreisen heißt.

Gemeinsam mit der Investmentbank PJT Partners sollen die Frankfurter einen Verkauf oder andere strategische Optionen ausloten. Es entbehrt sich nicht einer gewissen Ironie, dass nun ausgerechnet die Deutsche Bank diesen Auftrag bekommt. Schließlich gehörte das Cosmopolitan einst zum Institut, nachdem in der Finanzkrise ein Immobilienentwickler seine Kredite nicht mehr bedienen konnte. Die Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Die Bank hatte im Laufe der Jahre fast vier Milliarden Dollar für den Bau und den Betrieb des modernen Komplexes ausgeben, zu dem auch ein Hotel, Restaurants und Clubs gehören. 2014 verkaufte das Geldhaus das Cosmopolitan schließlich an Blackstone, für 1,7 Milliarden Dollar. Branchenschätzungen zufolge könnte die Beteiligungsgesellschaft nun mehr als doppelt so viel dafür verlangen. Es ist das erste Mal seit rund zehn Jahren, dass ein Casino auf dem begehrten Strip in Las Vegas zum Verkauf steht.

Als Interessenten werden etablierte Betreiber wie MGM und Wynn gehandelt, oder die asiatische Genting Group aus Malaysia. Blackstone hatte das Cosmopolitan als unabhängiges Kasino betrieben. Wer es in ein bestehendes Netzwerk eingliedert, könnte so weitere Kosten sparen. Das Hotel gehört zu den teuersten der Kasino-Meile mit durchschnittlichen Preisen von 330 Dollar pro Nacht.

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