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Credit Suisse bewertet Schweizer Unternehmen Schlechter Ausblick für Lebensversicherer

Die Versicherer in der Schweiz sind noch nicht aus dem Gröbsten heraus. In ihrem jetzt in Zürich vorgestellten „Kredithandbuch Schweizer Unternehmen“ kommt die Großbank Credit Suisse zum Ergebnis, dass vor allem die niedrigen Kapitalmarktzinsen die Margen der Lebensversicherer drücken.

oli ZÜRICH. Im aktuellen Rating der Bank, die 39 Schweizer Großunternehmen untersucht hat, nehmen Versicherer wie Swiss Life und Bâloise nur einen mittleren Platz ein. Der Ausblick ist sogar negativ. Dies steht im Gegensatz zu dem, was die Versicherer selbst erwarten. Swiss Life-Chef Rolf Dörig hatte erst in dieser Woche betont, dass die Talsohle durchschritten sei.

Ernst Zbinden, leitender Kreditanalyst bei Credit Suisse hält dagegen: Der negative Ausblick spiegele wider, ob und wie sehr die Versicherer gegen ein mögliches Absacken der Konjunktur gewappnet seien. Und hier gebe es eben Unterschiede. Während der Rückversicherer Swiss Re und mit Einschränkungen auch Zurich Financial Services auf dem Weg nach oben seien, kämpften andere mit Schwierigkeiten bei der Profitabilität.

Besser als die Versicherer schneidet beim Rating der Credit Suisse die Pharmabranche ab. Novartis, Roche und Ciba erhalten durchweg gute Noten mit stabilen Ausblicken. Da die Finanzpolitik der meisten Unternehmen deutlich konservativere Züge angenommen hat, gehen die Schweizer Analysten davon aus, dass sich mögliche Zukäufe in den nächsten Monaten auf kleinere strategische Ziele beschränken werden.

Schlecht abgeschnitten haben die Unternehmen der Spezialitätenchemie wie Lonza oder Clariant. Sie leiden unter der Konsolidierung bei ihren Kunden und entsprechendem Preisdruck. Einen Absturz um zwei Stufen hat Adecco erlitten. Obwohl die Bilanz des Zeitarbeitsunternehmens inzwischen vorliegt, hat insbesondere die undurchsichtige Firmenpolitik zur schlechten Bewertung beigetragen.

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