Cum-Ex-Steuerskandal Nachspiel für deutsche Whistleblower in der Schweiz

Zwei Ex-Mitarbeitern der Privatbank J. Safra Sarasin und einem Stuttgarter Anwalt drohen in der Schweiz mehrjährige Haftstrafen.
Mitarbeiter der Privatbank J. Safra Sarasin sollen illegal Dokumente an deutsche Behörden weitergegeben haben. Quelle: Sarasin
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Mitarbeiter der Privatbank J. Safra Sarasin sollen illegal Dokumente an deutsche Behörden weitergegeben haben.

(Foto: Sarasin)

Frankfurt, ZürichAuf Skiferien in der Schweiz sollte Eckart Seith womöglich erst einmal verzichten: Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat den Stuttgarter Anwalt zusammen mit zwei weiteren deutschen Bundesbürgern angeklagt. Der Vorwurf lautet auf Wirtschaftsspionage und Verstoß gegen das Bankgeheimnis, es drohen mehrjährige Haftstrafen.

Nach Ansicht der Ermittler sollen Seith und die beiden ehemaligen Mitarbeiter der Privatbank J. Safra Sarasin illegal Dokumente an deutsche Behörden weitergegeben haben. Die drei Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück und verweisen darauf, dass sie zur Aufklärung des Cum-Ex-Steuerskandals beigetragen haben. In Berlin sorgt das Vorgehen der Schweizer Ermittler für Empörung.

 
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