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Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Cum-Ex-Deals Citigroup kann Strafzahlungen drücken

706 Millionen Euro forderte das Finanzamt Frankfurt von der deutschen Tochter der Citigroup für umstrittene Aktiendeals. Die Summe fällt nun wesentlich geringer aus. Offenbar hat sich das Institut durchgesetzt.
10.11.2016 - 18:19 Uhr
Die deutsche Tochter muss vermutlich wegen der umstrittenen Cum-Ex-Deals eine geringere Strafe zahlen als geplant. Quelle: AP
Logo der Citibank

Die deutsche Tochter muss vermutlich wegen der umstrittenen Cum-Ex-Deals eine geringere Strafe zahlen als geplant.

(Foto: AP)

Düsseldorf Die Citigroup Deutschland kann sich in den Verhandlungen wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung mit Hilfe umstrittener Aktiendeals offenbar weitgehend durchsetzen. Nach Informationen des Handelsblatts aus Kreisen der Finanzverwaltung wird die deutsche Tochter der US-Bank für die beanstandeten Geschäfte lediglich einen einstelligen Millionenbetrag an den Fiskus zahlen. Das Finanzamt Frankfurt V-Höchst hatte den Haftungsanspruch gegen die Citi allein für die Jahre 2007 und 2008 ursprünglich auf 706 Millionen Euro taxiert. Die Einigung soll auch die folgenden Jahre bis 2011 umfassen.

Die Citi argumentierte stets, dass sie als Depotbank der falsche Adressat für die Finanzverwaltung sei. Die Bank habe lediglich Aktien für ihre Kunden verwahrt. Diese handelten bei sogenannten Cum-Ex-Geschäften Aktien mit (cum) und ohne (ex) Dividendenanspruch. Das wurde so geschickt organisiert, dass die Finanzämter den Überblick verloren und eine nur einmal abgeführte Kapitalertragsteuer mehrmals erstatteten.

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