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Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Cum-Ex-Geschäfte DZ Bank will vier Händler loswerden

Die DZ Bank hat nach Handelsblatt-Informationen rund 100 Millionen Euro wegen umstrittener Cum-Ex-Geschäfte an das Finanzamt gezahlt. Einige Mitarbeiter sollen nun gehen. Der Vorgang sorgt intern für Unruhe.
15.02.2016 - 21:15 Uhr
Mehr als hundert Banken haben Steuerbehörden wegen umstrittener Dividendengeschäfte („Cum-Ex“) im Visier. Quelle: dpa
DZ Bank in Frankfurt

Mehr als hundert Banken haben Steuerbehörden wegen umstrittener Dividendengeschäfte („Cum-Ex“) im Visier.

(Foto: dpa)

Frankfurt Unsaubere Aktiengeschäfte könnten vier Händlern der DZ Bank zum Verhängnis werden. Die Betroffenen waren nach Erkenntnissen des genossenschaftlichen Spitzeninstituts in Aktiendeals verwickelt, bei denen der Staat um Steuern geprellt wurde, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen.

Diese Geschäfte, bei denen Aktien kurz vor und nach dem Dividendenstichtag ge- und verkauft werden, heißen im Fachjargon Cum-Ex-Geschäfte. Sie gelten mittlerweile als illegal, weil der Staat dabei nur einmal gezahlte Kapitalertragsteuern gleich mehrfach an die an den Geschäften Beteiligten erstattet.

Auch bei der DZ Bank kamen nach Handelsblatt-Informationen solche Geschäfte vor. Entdeckt wurde dies bereits bei einer Betriebsprüfung 2013. Die Bank zahlte daraufhin im gleichen Jahr rund 100 Millionen Euro an Steuern an das Finanzamt, berichten Insider.

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