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Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Durchsuchungen Weitere Banken geraten in den Strudel der Cum-Ex-Affäre

Razzia in Frankfurt, München und Hamburg: Ermittler forschen bei den Banken Hauck & Aufhäuser und Varengold nach Belegen für mögliche Geschäfte auf Kosten des Fiskus.
18.08.2020 Update: 18.08.2020 - 12:08 Uhr
Das Institut ist in Strafverfahren bezüglich Steuervergehen ein bekannter Name. Quelle: Varengold Bank AG
Sitz der Varengold Bank in Hamburg

Das Institut ist in Strafverfahren bezüglich Steuervergehen ein bekannter Name.

(Foto: Varengold Bank AG)

Düsseldorf Staatsanwälte, Steuerfahnder und Polizisten durchsuchen seit Dienstagmorgen die Geschäftsräume der Bank Hauck & Aufhäuser in Frankfurt und München sowie der Varengold Bank in Hamburg. Nach Informationen des Handelsblatts sind die Beamten sogenannten Reverse Market Claims auf der Spur. Experten bezeichnen diese Konstrukte als Nachfolgemodelle der berüchtigten Cum-Ex-Geschäfte, die der Gesetzgeber ab 2012 unmöglich machte.

Gegen die Initiatoren von Cum-Ex-Geschäften laufen seit Jahren Strafverfahren, im März endete der erste Prozess mit einer Verurteilung der zwei angeklagten Börsenhändler. Die beteiligten Banken wurden in der noch nicht rechtskräftigen Entscheidung zu einer Schadensersatzzahlung von 176,5 Millionen Euro verpflichtet.

Es war nur der erste Fall, viele weitere werden folgen. Allein die Staatsanwaltschaft Köln führt knapp 70 Verfahren mit rund 900 Beschuldigten. Deutschlandweit soll der Schaden zwölf Milliarden Euro betragen.

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