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Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Premium Steueraffäre Die fünf offenen Cum-Ex-Baustellen der Deutschen Bank

Das Geldhaus hat noch einige bislang unterschätzte Altlasten wegen seiner Verwicklung in dubiose Aktiengeschäfte zu bewältigen. Auch ein aktueller Vorstand ist belastet.
27.05.2021 - 04:00 Uhr
Die größte deutsche Bank kommt mit ihrem Umbau voran. Aber die Anstrengungen, das Geldhaus wieder nachhaltig profitabel zu machen, werden noch immer von Rechtsrisiken überschattet. Quelle: Reuters
Das Hauptquartier der Deutschen Bank in Frankfurt

Die größte deutsche Bank kommt mit ihrem Umbau voran. Aber die Anstrengungen, das Geldhaus wieder nachhaltig profitabel zu machen, werden noch immer von Rechtsrisiken überschattet.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf, Frankfurt Als die Deutsche Bank im Sommer 2020 die Akten der Staatsanwaltschaft Köln sichtete, gab es eine böse Überraschung. Der Bank war zwar bekannt, dass die Beamten gegen zahlreiche frühere und aktuelle Manager wegen Steuerstraftaten ermittelten. Doch in den Unterlagen fand sich nun auch der Name eines amtierenden Vorstands.

Der Verdacht bezieht sich auf eine Zeit, in der die Führungskraft noch nicht Teil des Gremiums war, dennoch ist der Vorgang heikel. Er zeigt, dass in den Augen der Ermittler auch Topmanager der größten deutschen Bank im Steuerskandal belastet sein könnten.

Der Begriff Cum-Ex beschreibt Aktienkreisgeschäfte rund um den Ausschüttungstag mit (cum) und ohne (ex) Dividende. Im Ergebnis ging es darum, sich vom Staat Kapitalertragsteuern erstatten zu lassen, die nicht abgeführt worden waren. Mehr als hundert Geldhäuser weltweit sollen sich am deutschen Fiskus bereichert haben. Der Gesamtschaden für den Steuerzahler wird auf einen zweistelligen Milliardenbetrag geschätzt.

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