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Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Steuerhinterziehung 60 Mitarbeiter von Macquarie in Cum-Ex-Geschäfte verwickelt

Deutlich mehr Mitarbeiter als erwartet waren offenbar bei Macquarie an Cum-Ex-Geschäften beteiligt. Darunter befindet sich auch die derzeitige Bankchefin.
23.01.2020 - 10:40 Uhr Kommentieren
Cum-Ex-Skandal: Etwa 60 Macquarie-Mitarbeiter beteiligt Quelle: BLOOMBERG NEWS
Macquarie

Das australische Bankhaus hält die Geschäfte aus dem Jahr 2011 für legal.

(Foto: BLOOMBERG NEWS)

Frankfurt In die mutmaßlich illegalen Cum-Ex-Geschäfte sind rund 60 ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der australischen Bank Macquarie verwickelt. Dies hätten Untersuchungen von deutschen Behörden ergeben, teilte das Institut diesen Donnerstag in Sydney mit.

Die meisten der betroffenen Personen seien nicht mehr bei der Bank beschäftigt. Bislang war nur bekannt gewesen, dass mehrere Mitarbeiter von Macquarie ihre Finger im Spiel hatten bei den Steuer-Deals. Im Verdacht der Steuerhinterziehung steht auch die derzeitige Bankchefin Shemara Wikramanayake. Macquarie hält die Geschäfte von 2011 für legal.

Bei Cum-Ex-Transaktionen ließen sich Anleger die einmal gezahlte Kapitalertragsteuer mit Hilfe ihrer Bank mindestens zwei Mal erstatten. Dazu verschoben sie um den Stichtag der Dividendenzahlung herum untereinander Aktien mit - also cum - und ohne - ex - Dividendenanspruch. Insgesamt geht es bei dem Skandal um Hunderte Fälle mit einem vermuteten Gesamtschaden von mehreren Milliarden Euro.

Mehr: Shemara Wikramanayake, Chefin der australischen Bank Macquarie, steht womöglich vor einer Anklage in Deutschland. Der Verdacht: besonders schwere Steuerhinterziehung.

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