Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Premium Untersuchungsausschuss zu Cum-Ex „Wenig Demut gegenüber dem Steuerzahler“

Die Parlamentarier können sich nicht auf einen Abschlussbericht zu dubiosen Dividendengeschäften im Finanzsektor einigen. Die Opposition wittert Staatsversagen und will härtere Strafen für Banken.
20.06.2017 - 15:36 Uhr
Schätzungen gehen davon aus, dass dem Staat durch Cum-Ex-Geschäfte Verluste von rund zehn Milliarden Euro entstanden sind. Quelle: Reuters
Bankenviertel in Frankfurt

Schätzungen gehen davon aus, dass dem Staat durch Cum-Ex-Geschäfte Verluste von rund zehn Milliarden Euro entstanden sind.

(Foto: Reuters)

Berlin Andreas Schwarz kann eigentlich nur wenig erschüttern. Der ehemalige Bürgermeister ist ein erfahrener Politiker und steht als selbstständiger Unternehmer mitten im Wirtschaftsleben. Doch was der 52-jährige SPD-Bundestagsabgeordnete im Cum-Ex-Untersuchungsausschuss erfuhr, verblüffte ihn dann doch: „Mich hat gewundert, mit welcher Skrupellosigkeit Banken bei den umstrittenen Dividendengeschäften zulasten des Staates zu Werke gingen.“ Das Verhalten der Banken zeuge „von wenig Demut gegenüber dem Steuerzahler“. Besonders kritisiert er dabei das Verhalten von Instituten wie der Commerzbank, die mit Hilfe des Steuerzahlers gerettet wurden.
Mehr als ein Jahr lang versuchte der Untersuchungsausschuss des Bundestags herauszufinden, wie es möglich war, dass der Staat zwischen 1999 und 2012 mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften um mehrere Milliarden Euro betrogen wurde. Dabei wurden Aktien mit (cum) und ohne Bezugsrecht (ex) rund um den Dividendenstichtag gehandelt.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Untersuchungsausschuss zu Cum-Ex - „Wenig Demut gegenüber dem Steuerzahler“
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%