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Dänische Bank Danske Bank kassiert Gewinnausblick für 2019

Die größte dänische Bank korrigiert ihre Jahresprognose nach unten. Grund dafür sind das schwache Handelsergebnis und Kosten für neue Richtlinien.
Update: 08.07.2019 - 22:48 Uhr Kommentieren
Die größte dänische Bank senkt seinen Gewinnausblick für 2019. Quelle: Reuters
Danske Bank

Die größte dänische Bank senkt seinen Gewinnausblick für 2019.

(Foto: Reuters)

Kopenhagen Die in einen Geldwäsche-Skandal verstrickte größte dänische Bank senkt ihren Gewinnausblick für das laufende Jahr. Das Institut rechnet nach eigenen Angaben nur noch mit einem Überschuss von 13 bis 15 Milliarden Kronen, also umgerechnet rund 1,7 bis zwei Milliarden Euro, für 2019. Zuvor war das Geldhaus von 14 bis 16 Milliarden Kronen ausgegangen. Grund für den mageren Ausblick seien das schwache Handelsergebnis sowie höhere Kosten zur Einhaltung von Richtlinien.

Der Überschuss soll im zweiten Quartal umgerechnet etwa 536 Millionen Euro betragen – Analysten hatten umgerechnet etwa 584 Millionen Euro erwartet. Finanzvorstand Christian Baltzer sagte: „Wir erwarten jetzt, dass sich die generell schwächeren Impulse bei den Einnahmen fortsetzen. Diese Entwicklung wird hauptsächlich von den aktuellen Bedingungen an den Finanzmärkten hervorgerufen, wie sich am geringeren Gewinn aus Handelsgeschäften erkennen lässt.“

Die größte dänische Bank kämpft bereits seit 2012 mit negativen Bewertungen – so lange, wie keine anderes großes Geldhaus. Seit dem Geldwäsche-Skandal um die Danske-Tochtergesellschaft in Estland müssen die Dänen zudem ihr angeschlagenes Image wieder aufbauen. Hinzu kam im vergangenen Monat, dass die Danske Bank ihren Privatkunden offenbar Anlageprodukte zu überhöhten Preisen angeboten hat.

Im ersten Quartal war der Vorsteuergewinn infolge des Geldwäsche-Skandals um mehr als ein Drittel auf vier Milliarden Dänische Kronen, also umgerechnet etwa 537 Millionen Euro geschrumpft.

In einer Stellungnahme hat die Danske Bank auch ihren Ausblick für die Kosten im laufenden Geschäftsjahr korrigiert. Anstatt umgerechnet 3,4 Milliarden Euro sollen sie nun fast 3,5 Milliarden Euro betragen. Als Gründe wurden höhere Kosten für die Geldwäsche-Bekämpfung und Vertrauenswiederherstellung genannt.

Mehr: Der neue Chef der Danske Bank entlässt den Ex-Interims-CEO. Er soll Kunden ein überteuertes Investmentprodukt verkauft haben.

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