Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

„Dark Pools“ US-Behörden ermitteln gegen Credit Suisse

Eine von 30 Beschuldigten: Die Schweizer Großbank Credit Suisse muss sich wegen möglicher Marktmanipulationen verantworten. Außerbörsliche Handelsplattformen geraten zunehmend ins Visier der Aufseher.
Update: 31.07.2014 - 09:29 Uhr Kommentieren
Credit-Suisse-CEO Brady Dougan: Hat seine Bank den Markt manipuliert? Quelle: Reuters

Credit-Suisse-CEO Brady Dougan: Hat seine Bank den Markt manipuliert?

(Foto: Reuters)

ZürichMit Credit Suisse ist eine weitere europäische Großbank wegen mutmaßlicher Verstöße im Hochfrequenzhandel und bei außerbörslichen Handelsplattformen ins Visier der US-Behörden geraten. Die Bank gehöre zu den mehr als 30 Beschuldigten in einer Sammelklage in New York, in der Unternehmen vorgeworfen wird, im Zusammenhang mit Hochfrequenzhandel gegen amerikanisches Wertpapierrecht verstoßen zu haben, schrieb Credit Suisse im am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht. Die Bank habe Anfragen von Behörden zu alternativen Handelssystemen erhalten und arbeite mit ihnen zusammen.

Außerbörsliche Handelsplattformen geraten zunehmend ins Visier der Aufseher. Credit Suisse ist eine der weltweit größten Betreiber solcher sogenannten „Dark Pools“. Ermittlungen eingeräumt haben jüngst auch der Schweizer CS-Rivale UBS und die Deutsche Bank. Ende Juni war bekanntgeworden, dass die USA die britische Großbank Barclays verklagen, weil diese Investoren in den „Dark Pools“ systematisch hinters Licht geführt haben soll.

Auf diesen von Banken betriebenen anonymen Handelsplattformen müssen Käufer und Verkäufer ihre Orders nicht publik machen. Genutzt wird dieser Schattenhandel besonders von institutionellen Investoren, die große Aktienpakete unbemerkt kaufen oder verkaufen wollen.

Die US-Börsenaufsicht SEC ist Anfang Juni gegen den umstrittenen Hochfrequenzhandel und undurchsichtige Geschäfte außerhalb der Aktienmärkte in die Offensive gegangen. Behördenchefin Mary Jo White stellt ein Paket von Maßnahmen für mehr Transparenz und Fairness im Finanzhandel in Aussicht.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: „Dark Pools“ - US-Behörden ermitteln gegen Credit Suisse

0 Kommentare zu "„Dark Pools“: US-Behörden ermitteln gegen Credit Suisse"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote