Datenklau bei JP Morgan Hacker in USA und Israel festgenommen

Es war eine der größen Hacker-Attacken in den USA: Informationen von rund 83 Millionen Personen erbeuteten Datendiebe bei einem Angriff auf die Bestände der US-Bank JP Morgan. Nun wurden vier Verdächtige festgenommen.
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Bei einem Hacker-Angriff auf die Datenbestände der US-Großbank JPMorgan wurden Daten von 83 Millionen Kunden erbeutet. Quelle: Reuters
Datenklau

Bei einem Hacker-Angriff auf die Datenbestände der US-Großbank JPMorgan wurden Daten von 83 Millionen Kunden erbeutet.

(Foto: Reuters)

JerusalemDie Ermittlungsbehörden in den USA und in Israel haben einem Agenturbericht zufolge im Zusammenhang mit der Hacker-Attacke auf die US-Großbank JP Morgan vier Menschen festgenommen. Eine fünfte Person befinde sich noch auf der Flucht, berichtete Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Ein israelischer Polizeisprecher sagte in dem Zusammenhang zu Reuters, drei Israelis seien bereits vergangenen Donnerstag verhaftet worden. Nähere Details nannte er allerdings nicht.

Bei dem Angriff auf JP Morgan handelt es sich um eine der bislang größten Hacker-Attacken in den USA. Das Geldhaus hatte im Oktober eingeräumt, dass persönliche Daten von etwa 83 Millionen Personen erbeutet worden seien. Die Hacker hätten Zugriff auf Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mailadressen gehabt.

Das sind die Top-Investmentbanken der Welt
Platz 15: Mizuho Financial Group
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Die japanische Mizuho Financial Group landet mit Einnahmen von 584 Millionen Dollar im ersten Halbjahr 2015 auf dem 15. Platz nach Informationen des Finanzdatenanbieters Thomson Reuters.

Die Bank ist eine der 28 Großbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als „systemically important financial institution“ (systemisch bedeutsames Finanzinstitut) eingestuft wurden. Im Anleihengeschäft nahm die Bank allein 212 Millionen Dollar ein, 190 Millionen im Kreditgeschäft.

Platz 14: Jefferies
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Die US-amerikansiche Investmentbank Jefferies nahm im ersten Halbjahr 2015 insgesamt 647 Millionen Dollar ein. Besonders erfolgreich war man hier mit Aktien: Allein 206 Millionen Dollar wurden damit eingenommen. Der Hauptsitz befindet sich in New York.

Platz 13: BNP Paribas
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704 Millionen Dollar nahm BNP Paribas im ersten Halbjahr 2015 ein. Den größten Batzen davon generierte die französische Geschäftsbank im Anleihengeschäft: Alleine hier lagen die Erträge bei 333 Millionen Dollar.

Platz 12: UBS
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Die Schweizer UBS nahm im ersten Halbjahr 2015 937 Millionen Dollar an Gebühren im Investmentbanking ein. Alleine 408 Millionen Dollar davon stammen aus Aktiengeschäften. 251 Millionen wurden mit M&A-Beratungen erzielt. UBS zählt zu den weltweit größten Vermögensverwaltern.

Platz 11: HSBC
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Auf Platz elf folgt HSBC mit Erträgen von 949 Millionen Dollar. Der größte Anteil davon stammt aus Anleihe-Geschäften: 426 Millionen Euro wurden so generiert. Mit Krediten wurden 261 Millionen Euro eingenommen.

Platz 10: RBC
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Die Royal Bank of Canada (RBC) nahm 1,081 Milliarden Dollar ein. 348 Millionen davon wurden mit Anleihen erzielt, 276 Millionen Dollar mit Krediten.

Platz 9: Wells Fargo
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Wells Fargo nahm 1,2 Milliarden Dollar ein. 505 Millionen davon stammen aus Anleihe-Geschäften, 347 Millionen wurden mit Krediten erzielt. In diesem Bereich liegt die Bank mit Sitz in San Francisco weltweit auf Platz fünf.

  • rtr
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