Derivate Helaba steigt zu den Zertifkate-Größen auf

Nach der Übernahme des Zertifikate-Geschäfts der WestLB gehört die Landesbank Hessen-Thüringen nun zu den größten deutschen Spielern in diesem Geschäft. Die Deutsche Bank behält die Spitzenposition nur knapp.
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Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) gehört nun zu den deutschen Big Playern im Zertifikate-Geschäft. Quelle: dpa

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) gehört nun zu den deutschen Big Playern im Zertifikate-Geschäft.

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FrankfurtDie Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) steigt dank der Übernahme des Zertifikate-Geschäfts der WestLB zu einem der größten Anbieter in Deutschland auf. Mit einem Marktanteil von 16,27 Prozent schnitt das Frankfurter Institut im dritten Quartal nur minimal schlechter ab als Branchenführer Deutsche Bank mit 16,30 Prozent, wie der Deutsche Derivate-Verband (DDV) am Donnerstag mitteilte. Auf Rang drei und vier folgen die Commerzbank mit einem Marktanteil von 15,1 Prozent und die DZ Bank mit 14,2 Prozent.

Die Helaba hat Mitte des Jahres Teile der WestLB übernommen, die auf Druck der EU-Kommission zerschlagen wurde. Neben dem Sparkassen-Geschäft bekamen die Frankfurter auch den Zuschlag für die WestLB-Zertifikate-Abteilung, die zu den größten im öffentlich-rechtlichen Sektor zählte.

Alle weiteren Landesbanken sind weit abgeschlagen. Die LBBW erreichte in Deutschland im dritten Quartal einen Marktanteil von 7,7 Prozent, die Landesbank Berlin 3,9 Prozent und die BayernLB 3,1 Prozent. Ab nächstem Jahr wird der Wettbewerb im Zertifikate-Geschäft innerhalb der öffentlich-rechtlichen Bankengruppe weiter steigen, denn auch der Sparkassen-Fondsdienstleister Deka will künftig Zertifikate für Kleinanleger anbieten. (Reporter: Andreas Kröner; redigiert von Till Weber)

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