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Deutsche Asset Management Überraschung vor dem Börsengang

Die Fondstochter der Deutschen Bank heißt künftig wieder DWS – und will so das Krisenjahr 2016 vergessen machen. Zur Börsenpremiere wählt sie eine Rechtsform, mit der die Deutsche Bank auch künftig durchregieren kann.
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DWS: Deutsche Asset Management ändert Namen Quelle: DWS
DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen

Altes und neues Aushängeschild der DWS: Der bekannte Fondslenker der Deutsche-Bank-Tochter, Klaus Kaldemorgen, steht wie kaum ein Manager für die Marke DWS.

(Foto: DWS)

FrankfurtDie Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank will sich noch im ersten Quartal 2018 umbenennen: Statt Deutsche Asset Management (Deutsche AM) soll die Fondsgesellschaft künftig DWS heißen. Das ist der Name, unter denen die Publikumsfonds für Privatanleger vertrieben werden. Der Chef des Vermögensverwalters, Nicolas Moreau begründete das mit den „über 60 Jahre zurückreichenden Wurzeln im deutschen Markt“ der Marke DWS, die außerdem „in unserer Branche weltweit Anklang findet“.

Was nach viel Heimatliebe klingt – die Deutsche Bank bekennt sich seit einiger Zeit wieder offensiv zu ihren Wurzeln in Deutschland – hat auch andere handfeste Vorteile, selbst wenn das niemand offen sagt: Im vergangenen Jahr hatte der Vermögensverwalter hohe Abflüsse verzeichnet, weil eine drohende Milliardenstrafe den Mutterkonzern Deutsche Bank schwer belastet hatte. Mittlerweile verzeichnet die Deutsche Asset Management zwar wieder Zuflüsse, doch ein neuer Name dürfte den Neuanfang erleichtern.

Am Dienstag positionierte sich die Deutsche Asset Management auf einem Investorentag der Deutschen Bank für ihren Börsengang. Die Aktienplatzierung, die Finanzkreisen zufolge für das erste Halbjahr 2018 angepeilt wird, ist ein wichtiger Teil der Strategie von Deutsche-Bank-Chef John Cryan. Das Institut dürfte knapp 25 Prozent der Anteile an neue Aktionäre abgeben. Die der Fondsgesellschaft zufließenden Mittel soll die Deutsche AM für ihr eigenes Wachstum verwenden dürfen, heißt es in Finanzkreisen.

Ein Erfolg ist für die Glaubwürdigkeit des Deutsche-Bank-Managements wichtig. Schließlich trägt die Strategie der Bank auf anderen Feldern bislang noch keine messbaren Früchte.

In London rührte Moreau vor internationalen Investoren nun kräftig die Werbetrommel. Die Fondstochter verweist darauf, dass in den vergangenen fünf Jahren 80 Prozent ihrer aktiven und alternativen Produkte ihre Börsenvergleichsindizes geschlagen hätten. Trotz des internationalen Drucks auf die Margen im Asset Management vor allem angesichts der Konkurrenz preiswerter indexnachbildender Produkte wie ETF geht die Fondsgesellschaft davon aus, die Marge im Fondsmanagement bei über 0,3 Prozentpunkten knapp stabil halten zu können.

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