Deutsche-Bank-Aktionär HNA plant milliardenschwere Verkäufe

Dem hochverschuldeten Konglomerat HNA droht wohl ein Liquiditätsengpass, weil im ersten Quartal Rückzahlungen fällig werden. Um dem entgegenzuwirken, planen die Chinesen, mit Anteilsverkäufen Milliarden einzunehmen.
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Der Großaktionär der Deutschen Bank ist hochverschuldet. Quelle: Reuters
HNA

Der Großaktionär der Deutschen Bank ist hochverschuldet.

(Foto: Reuters)

PekingDer Deutsche-Bank-Großaktionär HNA hat seinen Gläubigern einem Medienbericht zufolge milliardenschwere Anteilsverkäufe in Aussicht gestellt. Dadurch sollen im ersten Halbjahr umgerechnet 16 Milliarden Dollar eingespielt werden, wie die Agentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf Insider berichtete. Ein Fünftel des Betrags solle im ersten Quartal in die Kassen fließen. HNA war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Das Konglomerat hatte einem Insider zufolge seine Gläubiger über einen möglichen Liquiditätsengpass von mindestens 2,4 Milliarden Dollar in Kenntnis gesetzt. Dieser könnte im ersten Quartal auftreten, weil Rückzahlungen fällig würden. Der chinesische Konzern ist nach milliardenschweren Zukäufen hoch verschuldet und auch wegen seiner undurchsichtigen Eigentümerstruktur ins Visier der Behörden geraten.

  • rtr
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