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Deutsche Bank Aktionäre entscheiden erstmals über Vergütung

Die Deutsche Bank hat die Einladungen für ihre Hauptversammlung am 27. Mai verschickt. Daraus lässt sich ein interessanter Punkt entnehmen: Die Aktionäre des Geldhauses werden dieses Jahr zum ersten Mal über das Vorstand-Vergütungsmodell abstimmen.
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Die Akionäre der Deutschen Bank werden über die Vergütung der Vorstande abstimmen. Quelle: dpa

Die Akionäre der Deutschen Bank werden über die Vergütung der Vorstande abstimmen.

(Foto: dpa)

HB FRANKFURT. Damit folgt das Institut den meisten anderen deutschen Großkonzernen, die ebenfalls von der neu geschaffenen Möglichkeit im Aktienrecht Gebrauch machen. Das Ergebnis der Abstimmung ist zwar nicht bindend, dennoch dürfte aus Reputationsgründen bei einer Ablehnung das Modell überarbeitet werden.

In der am Mittwoch veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung am 27. Mai schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank vor, das neue Vergütungssystem für 2010 abzusegnen. Das sieht im Kern einen geringeren Anteil von Boni am Gesamtverdienst der Top-Manager und eine über mehrere Jahre gestreckte Auszahlung der Prämien vor. Bonusansprüche können auch wieder verfallen, wenn in den Folgejahren Verluste geschrieben werden. Damit reagiert die Bank auf Vorgaben von Aufsehern, da die Ausrichtung der Prämien an kurzfristigen Zielen als eine Ursache für die Finanzkrise gilt.

Nach den im August 2009 in Kraft getretenen Änderungen im Aktiengesetz können die Eigner über das Vergütungssystem des Vorstands abstimmen, wenn es das Unternehmen vorschlägt oder 20 Prozent der Aktionäre dies verlangen. Dabei geht es aber nur um das grundsätzliche Modell der Bezahlung, nicht um die konkreten Gehälter der Vorstände. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann war im vergangenen Jahr mit einem Einkommen von fast zehn Mio. Euro Top-Verdiener aller Dax-Konzernlenker.

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