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Deutsche Bank Oh Schreck, ein Inder!

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Das Chef-Duo ist nicht Ackermanns Traumkonstellation
Juergen Fitschen, designierter Nachfolger des scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Quelle: dapd

Juergen Fitschen, designierter Nachfolger des scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Josef Ackermann.

(Foto: dapd)

Tatsache ist, dass sich Ackermann für seine Regentschaft drei Ziele auf die Fahnen geschrieben hatte: eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent, eine Steigerung des Aktienkurses und gemessen an der Marktkapitalisierung weltweit unter die Top 10 aufzurücken. Keines der drei Ziele konnte er erreichen. Dafür aber hat er in der schlimmsten Finanzkrise seit den 20iger Jahren seine Bank ohne Staatshilfe über Wasser gehalten. Umso tragischer ist sein verpatzter Abgang, das Loslassen von der Macht fiel Ackermann schwer. Sein Wunschkandidat Axel Weber sagte ab, sein Wechsel an die Spitze des Aufsichtsrats scheiterte und das künftige Duo aus dem Investmentbanker Anshu Jain und Deutschland-Chef Jürgen Fitschen ist nicht Ackermanns Traumkonstellation.

Bei Pohl liest sich das ganz anders. In der Geschichte der Bank habe es immer wieder Nachfolgediskussionen gegeben, „die aber fast ausschließlich auf Spekulationen in der Presse basierten.“ Auch nach der denkwürdigen Aufsichtsratssitzung zur Wahl von Fitschen und Jain sei „alles in bestem Einvernehmen“ gewesen.

Die jetzige Lösung verheiße einen Neustart: Jürgen Fitchen, Anshu Jain und Paul Achleitner versprechen Kompetenz und Zukunftsfestigkeit. „Die Nachfolger – ein starkes Triumvirat“, glaubt der ehemalige Hofhistoriker und schreibt damit immerhin zum ersten Mal auf, dass auch der künftige Aufsichtsratsvorsitzende Achleitner, der vom Versicherer Allianz zur deutschen Bank wechselt, jemand ist, der als legitimer Nachfolger Ackermanns demnächst das Rennen machen könnte.

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10 Kommentare zu "Deutsche Bank: Oh Schreck, ein Inder!"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Achleitner ist ein Goldman Sachs

  • @FlashGordon
    meinen Sie mit der neuen Zeitrechnung die Kursentwicklung der Deutschen Bank Aktie oder was wollen Sie damit sagen.
    Ich hoffe das mit Jünger,huldigen,Godfather war Spaß wenn nicht haben Sie wirklich ein Problem mit der Realität.

  • Guten Tag,... Peanuts. Besten Dank

  • +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

    (Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion dazu, um über das Thema des Artikels zu diskutieren. Vielen Dank. Die Redaktion)

  • Die SPD ist Curry (= IN DER) Wurst (fakales Ende 3 und 4 derselben) ...

  • Eine neue Zeitrechnung beginnt mit Anshu Superstar und Moneymaker. Deine Jünger huldigen dir, Godfather of Investmentbanking !

  • Wer's nicht kapiert, kapierts halt nicht. Denn infamer kann man Ackermann nicht abohrfeigen unter dem Buchtitel „Josef Ackermann — Leistung aus Leidenschaft“ des Lobhudelbeutels Pohl. Krönung war der Auftritt des würdelosen Greises Kopper in einem ostentativ abgewerteten Ambiente. Wer's nicht kapiert, kapierts halt nicht. Ackermann hat sicher genau verstanden, was Herr Jain ihm damit sagen wollte.

  • Seine Aktionäre hat der Herr Ackermann mehr als schlecht bedient, dafür sich umso mehr! Ich wüsste nicht, warum dazu ein Buch und eine Abschiedsvorstellung gegeben werden muss? An seiner Stelle würde ich mich ins hinterste Engadin verkriechen.

  • vor der Finanzkrise hätte ich als langjähriger Aktionär gejubelt über den Inder als neuen Chef der Deutschen Bank, heute habe ich dabei ein sehr ungutes Gefühl ob das gut geht. Ich erwähne Herrn Fitschen ganz bewußt nicht weil er meiner Menung nach nur die Anstandsdame des Inders ist.
    Herr Ackermann war aus Aktionärssicht die größte Niete mit dem höchsten Gehalt seit Bestehen der Deutschen Bank.

  • „Josef Ackermann — Leistung aus Leidenschaft“

    Da scheint ja wohl ein Tippfehler drinzustecken. Richtig sollte es wohl heißen:
    „Josef Ackermann — Leistung, die Leiden schafft“

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