Deutsche Bank Geldhaus spricht offenbar über Jain-Nachfolge

Einem Bericht zufolge schaut sich die Deutsche Bank nach einem Nachfolger für Anshu Jain um. Er soll übernehmen, falls dem Co-Chef doch eine Schuld im Skandal um den manipulierten Zinssatz Libor nachgewiesen werden kann.
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Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain: War er auch in den Libor-Skandal verstrickt? Quelle: dpa

Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain: War er auch in den Libor-Skandal verstrickt?

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Frankfurt Die Deutsche Bank beschäftigt sich einem Bericht des „Manager Magazins“ zufolge mit einem möglichen Ersatz für Co-Vorstandschef Anshu Jain. Für den Fall, dass Jain doch eine Verwicklung in die Affäre um Devisenkurs-Manipulationen nachgewiesen werden könnte, werde „in der Konzernspitze über John Cryan als möglichen Nachfolger diskutiert“, berichtete das „Manager Magazin“ am Mittwoch ohne Angabe von Quellen.

Cryan ist Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Bank und sitzt dem Prüfungsausschuss vor. Hauptberuflich ist er aber seit zwei Jahren Europa-Chef des singapurischen Staatsfonds Temasek. Von 2008 bis 2011, während der Finanzkrise, war er Finanzvorstand des schweizerischen Deutsche-Bank-Rivalen UBS.

„Wir äußern uns nicht zu Gerüchten und Tratsch“, sagte ein Deutsche-Bank-Sprecher. Cryan war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. In Finanzkreisen wurde der Bericht als unzutreffend zurückgewiesen. Es gebe keine Überlegungen, Jain zu ersetzen. Erst Ende Januar war bekannt geworden, dass die Deutsche Bank ihren Co-Chef im Libor Skandal für unschuldig befunden hat. Dem vorangegangen war laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ eine intensive Prüfung von 60 Millionen Dokumenten durch interne Ermittler.

Dem Bericht des „Manager Magazins“ zufolge sucht die Bank zudem einen Nachfolger für ihren Chefjuristen Richard Walker. Als geeigneter Kandidat gelte UBS-Vorstandsmitglied Markus Diethelm, der dort seit mehr fünf Jahren Chefjustiziar ist, berichtete das „Manager Magazin“ weiter. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hatte bereits vor knapp einem Jahr Insidern zufolge Unmut über den US-Amerikaner geäußert. Angesichts der Vielzahl an Problemen sei die Bafin „nicht sehr glücklich“ mit Walker, der weit weg in New York sitze und kein Deutsch spreche.

Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen dementierte damals allerdings, dass die Aufsicht der Bank nahegelegt habe, Walker zu ersetzen. Er sitzt nur im erweiterten Vorstand der Bank, dem „Group Executive Committee“, auf dessen Besetzung die Bafin keinen direkten Einfluss hat.

  • rtr
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9 Kommentare zu "Deutsche Bank: Geldhaus spricht offenbar über Jain-Nachfolge"

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  • Sie haben keine Ahnung, ich wiederhole: keine Ahnung, was einen "guten banker" ausmacht.....ich vermute, sie arbeiten in der versicherungsbranche, stimmts?

  • jain ist nur ein gendeffekt von ackermann. der wurde geschickt, unsere DB zu schädigen, von wehm auch immer. aber die schweizer essen halt nur käse und gott sei dank, sie isolieren sich ja gerade selber. ansonsten müssten wir da kräftig nachhelfen. diese geldwäscher..haben keine zukunft!!!

  • Ich frage mich nur, wie in einem Rechtsstatt die Führungsriege der Deutschen Bank wegen all ihren Betrügereien noch nicht im Knast ist. anscheinend gilt das Recht nur für den Normalbürger und da noch sehr eng ausgelegt. Politiker, Unternehmer, Eliten u. die Reichen leben nach eigenen Rechtsverständnis u. der Rechtsbeugung

  • Klar, dass die Deutsche Bank diesen Bericht nicht kommentiert. Die Tatsache, dass Gerüchte über einen mögliche Nachfolgesuche existieren, kann nicht erstaunen vor dem Hintergrund der zahlreichen Skandale, die in dem von Jain verantworteten Bereich der Bank aufgetreten sind. Wäre der Co-Chairman ein Politiker, hätte er schon längst die Verantwortung für diese Skandale übernommen und wäre zurückgetreten, auch wenn ihm persönlich keine Verfehlung unterstellt wird. Der von der Bank propagierte Kulturwandel ist solange nicht glaubhaft, wie Jain seine Führungs- und Vorbildverantwortung behält! Die Deutsche Bank wäre gut beraten,mit einem personellen Neuanfang verlorene Reputation und Glaubwürdigkeit (und den einen ob´der anderen Kunden) zurückzugewinnen.

  • @mexx26
    er weiß wie man Geld macht, da stimme ich Ihnen zu das Problem ist, er weiß nur wie man Geld für die eigene Tasche macht für sich und seine Investmentbanker.
    Für das Unternehmen Deutsche Bank hat er NICHTS gemacht siehe Aktienkurs seit 1995 als er zur DB kam.

  • Jain ist ein Roßtäuscher und nur auf den eigenen kurzfristigen Profit bedacht, genau diese Denkweise ist abträglich für die langfristige Ausrichtung einer Bank

  • Jain ist einer der besten Banker der Welt, der weiß wie man Geld macht und nur - nur darauf kommt es an. Vom Standing, dem ständigen Moralgequatsche und Kulturwandelgedöhns des Fitschen können wir uns nichts kaufen. Und eine Unternehmen das nichts liefert von den wir uns was kaufen können ist wertlos!

  • Aber Jain ist einer der besten Banker der Welt, der weiß wie man Geld macht und nur - nur darauf kommt es an. Von dem Moralgequatsche und Kulturwandelgedöhns des Fitschen können wir uns nichts kaufen!

  • Hoffentlich kommt der Wechsel bald; Leute wie Jain haben die Bank zur Zockerbank verkommen lassen und dem Standing einer Provinzbank (Abs würde sich im Grabe rumdrehen)

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