Deutsche Bank Großinvestor stellt die Strategie-Frage

Das Eingeständnis, dass auch am Ende des Jahres 2017 rote Zahlen unter dem Strich stehen werden, hat die Anleger der Deutschen Bank erschreckt. Die Aktie fällt massiv. Der Großinvestor Union Investment stellt die Frage nach der Strategie des Geldhauses.
Großinvestor Union Investment kritisiert das Geldhaus. Quelle: dpa
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt

Großinvestor Union Investment kritisiert das Geldhaus.

(Foto: dpa)

FrankfurtEs war ein Schock am Freitagnachmittag. Um Punkt 16 Uhr ließ die Deutsche Bank ihre Investoren wissen, dass sie nach Milliardenverlusten 2015 und 2016 auch 2017 ein leichtes Minus machen wird. Dabei wollte Vorstandschef John Cryan nach der zähen Sanierung eigentlich langsam zur Normalität zurückkehren. Dieses Mal hat ihm die US-Steuerreform von Donald Trump einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie belastet Deutschlands größtes Geldhaus mit rund 1,5 Milliarden Euro. Doch auch das Tagesgeschäft, vor allem der wichtige Anleihehandel, läuft nicht rund, und auch beim Sparen kam das Geldhaus im vierten Quartal 2017 nicht mehr voran.

 
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