Deutsche Bank Libor-Strafe bleibt für Top-Manager ohne Folgen

Der Deutschen Bank droht wegen der Manipulation von Referenzzinssätzen zwar eine Rekordzahlung. Doch im Top-Management wird nach Informationen des Handelsblatts deshalb niemand seinen Job verlieren.
Falsche Taktik gegenüber den Aufsichtsbehörden. Quelle: dpa
Co-Chef Anshu Jain

Falsche Taktik gegenüber den Aufsichtsbehörden.

(Foto: dpa)

Frankfurt am MainAnshu Jains Männer sind raus aus der Gefahrenzone. Obwohl der Co-Chef der Deutschen Bank bereits die zweite Rekordstrafe wegen Manipulationen an wichtigen Referenzzinssätzen akzeptieren muss, soll es offenbar keine personellen Konsequenzen im Vorstand oder im erweiterten Top-Management (Group Executive Committee, GEC) geben, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Tricksereien am Euribor kosteten die Bank 725 Millionen Euro, nun muss sie für das gleiche Vergehen beim Libor eine Strafe von gut 1,5 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) berappen.

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