Deutsche Bank und die Postbank Schmerzhafte Scheidung

Die Deutsche Bank will einen Schlussstrich unter dem Kapitel Postbank ziehen. Nach sieben Jahren soll die ungeliebte Tochter wieder verkauft werden. Die Trennung droht zum Milliardengrab für die Frankfurter zu werden.
Postbank-Chef Frank Strauß: „Profitabilität über schlankere Prozesse steigern.“ Quelle: Christoph Papsch für Handelsblatt
Im Handelsblatt-Interview

Postbank-Chef Frank Strauß: „Profitabilität über schlankere Prozesse steigern.“

(Foto: Christoph Papsch für Handelsblatt)

FrankfurtEs gibt sicher angenehmere Termine im Leben eines Topmanagers: Am Freitag müssen sich Postbank-Chef Frank Strauß und sein oberster Aufsichtsrat, Deutsche-Bank-Vorstand Stefan Krause, auf der Hauptversammlung in Bochum den Aktionären des Bonner Geldhauses stellen. Die Stimmung ihres Publikums dürfte zwischen schlecht und katastrophal schwanken.

Der Grund für den Unmut: Die Kleinanleger sollen zwangsweise aus der Postbank gedrängt werden. Dieser sogenannte Squeeze-out ist die Voraussetzung dafür, dass der kapitalklamme Mutterkonzern Deutsche Bank seine ungeliebte Tochter nach sieben Jahren wieder verkaufen kann.

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