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Deutsche Bank Verwaltung von Immobilienfonds ausgelagert

Die Deutsche Bank will künftig in der Vermögensverwaltung mit der BNY Mellon zusammenarbeiten, voraussichtlich 80 Mitarbeiter werden zum US-Finanzdienstleister wechseln. Die Sparte verschlankt sich damit weiter.
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Deutschlands größtes Geldhaus hat in der Vermögensverwaltung hunderte Jobs abgebaut und den Bereich enger mit dem Investmentbanking verzahnt. Quelle: Reuters
Die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt

Deutschlands größtes Geldhaus hat in der Vermögensverwaltung hunderte Jobs abgebaut und den Bereich enger mit dem Investmentbanking verzahnt.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Deutsche Bank hat in ihrer Vermögensverwaltung die Zusammenarbeit mit dem US-Finanzdienstleister BNY Mellon besiegelt. Die Amerikaner werden künftig die Verwaltung von Immobilien- und Infrastrukturfonds mit einem Vermögen von insgesamt gut 46 Milliarden Dollar übernehmen, wie beide Seiten am Montag mitteilten.

Wieviel Gebühren der Deal BNY Mellon in die Kasse spült, wurde nicht mitgeteilt. Voraussichtlich bis zu 80 Mitarbeiter der Deutschen Bank werden zu BNY Mellon wechseln. Die exklusiven Vertragsverhandlungen liefen seit dem vergangenen Sommer. Im Kern geht es um die Auslagerung von Dienstleistungen wie der Buchhaltung oder der Information der Anleger über die Fondsentwicklung.

Die Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank (Deutsche Asset and Wealth Management), die seit 2012 einen radikalen Umbau erfahren hat, verschlankt sich damit weiter und kann auf die IT-Ressourcen des Partners zurückgreifen, ohne dafür selbst viel Geld in die Hand zu nehmen.

Deutschlands größtes Geldhaus hat in der Vermögensverwaltung in den vergangenen Jahren hunderte Jobs abgebaut und den Bereich enger mit dem Investmentbanking verzahnt. Die Neuaufstellung trägt Früchte: Im vierten Quartal verdoppelte sich das Vorsteuerergebnis beinahe auf knapp 400 Millionen Euro, im Gesamtjahr stand erstmals gut eine Milliarde Euro zu Buche.

In diesem Jahr sollen es 1,7 Milliarden Euro werden. Die Sparte verwaltet ein Vermögen von insgesamt einer Billion Euro. Vor allem alternative Anlagen wie Immobilien- und Infrastrukturinvestments sind im aktuellen Niedrigzinsumfeld gefragt.

  • rtr
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