Deutsche-Bank-Vorstand Neske Sag zum Abschied leise servus

Der scheidende Privatkundenchef und die Deutschen Bank schließen einen Aufhebungsvertrag. Das dürfte dem stillen Banker weitere Pluspunkte bringen. Über einen Rückzug ohne Schlammschlacht.
Vorstand Rainer Neske verlässt die Deutsche Bank – ohne großes Gezänk. Quelle: Reuters
Vor dem Abgang

Vorstand Rainer Neske verlässt die Deutsche Bank – ohne großes Gezänk.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDie Herzen von Aktionären und Mitarbeitern hatte Rainer Neske gewonnen, nun dürfte der langjährige Privatkundenvorstand der Deutschen Bank weitere Pluspunkte sammeln – er verlässt das Haus ohne Abfindung. Neske hatte im Streit über die strategische Neuausrichtung von Deutschlands größtem Geldhaus das Handtuch geworfen. Wer selbst kündigt, hat üblicherweise keinen Anspruch auf Abfindung. Die erhält der Manager nun auch nicht.

Wie das Handelsblatt von mehreren mit den Details vertrauten Personen erfuhr, steht dem Westfalen gemäß seinem Arbeitsvertrag allerdings eine Ausgleichszahlung zu.

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