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Deutsche-Börse-Chefaufseher Joachim Faber Leisetreter im Rampenlicht

Der Chefkontrolleur der Deutschen Börse war als oberster Stratege der Architekt für die geplante und schließlich geplatzte Fusion mit der London Stock Exchange. Das Scheitern bringt Joachim Faber jetzt unter Druck.
Mitgefangen, mitgehangen. Quelle: Reuters
Aufsichtsratschef Faber

Mitgefangen, mitgehangen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Als Joachim Faber ans Mikrofon tritt, ist es in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Hoechst so still, dass man das Klacken der Kameras hören kann. Der Aufsichtsratschef der Deutschen Börse bekommt keinen Applaus – nicht einmal, als er sich bei den Mitarbeitern für ihren Einsatz bedankt. Die Stille ist am Mittwoch vielsagend: Die gescheiterte Fusion mit London und die Ermittlungen gegen Carsten Kengeter haben nicht nur den Börsenchef in die Kritik gebracht, sondern auch den Mann, der ihn geholt hat: Joachim Faber.

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