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Digitale Angebote Banking der Zukunft – Impulse von Gründern

Die Digitalisierung zeigt sich seit einigen Jahren auch deutlich in der Bankenwelt. Mittlerweile gibt es Institute, die komplett ohne Filialen auskommen.
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Die Onlinebank konnte schon 1,5 Millionen Kunden im In- und Ausland gewinnen. Quelle: obs
N26

Die Onlinebank konnte schon 1,5 Millionen Kunden im In- und Ausland gewinnen.

(Foto: obs)

KölnAls N26 vor fünf Jahren mit einem Smartphone-Konto antrat, staunten viele Bankmanager nicht schlecht. Kontoeröffnung per Videochat, das Festlegen von Abhebungslimits in der App, Push-Benachrichtigungen bei neuen Zahlungen: Funktionen wie diese gab es bei Banken erst im Ausnahmefall.

Den Ruf als Innovationsführer trägt das Fintech, wie Start-ups im Bereich der Finanztechnologie genannt werden, bis heute. 1,5 Millionen Kunden im In- und Ausland hat N26 schon von sich überzeugt.

Der Erfolg der jungen Bank zeigt: Ein überzeugendes digitales Angebot ist heute für viele Kunden ausschlaggebend dafür, wem sie ihr Geld anvertrauen.

Wie die sechs größten privaten Filialbanken in dieser Kategorie abschneiden, hat S.W.I. Finance im Rahmen des Rankings „Premium-Bank“ für das Handelsblatt untersucht. Fazit: „Die digitale Revolution kommt nun auch immer stärker bei den Banken an, die Angebote im Mobile- und Onlinebanking werden umfangreicher.“

Zwischen den Instituten gibt es indes noch große Unterschiede: Klar auf dem ersten Platz steht die Deutsche Bank – unter anderem dank ihrer mobilen App, die besonders umfangreich ist. Auf Platz zwei landet die Commerzbank. Wie auch beim Erstplatzierten loben die Marktforscher die Möglichkeit, in der App auch Konten anderer Institute hinzufügen zu können. Platz drei geht an die Postbank.

Kooperationen erwünscht

Zudem hat S.W.I. Finance bewertet, wie die Anbieter beim Onlinebanking aufgestellt sind, ob sie in wichtigen sozialen Netzwerken vertreten sind und ob sie „allgemeine Digital Services“ anbieten. Dazu zählen Videochats oder die Möglichkeit, Kunden per Screensharing zu helfen. Als Messgröße für die Innovationskraft ist in die Wertung ebenfalls eingeflossen, wie umfangreich die Institute mit Fintechs zusammenarbeiten.

Auf den ersten Blick ist das überraschend – schließlich sorgen Unternehmen wie N26 für neue Konkurrenz. Doch so prominent das Fintech ist, so untypisch ist es für die Branche. Denn die große Mehrheit der Start-ups sieht in den Banken mit großer Kundenbasis attraktive Kooperationspartner.

Die Angebote sind vielfältig: Digitale Versicherungsmanager wie Clark scannen Girokonten nach laufenden Verträgen – und schlagen günstigere Anbieter vor. Robo-Advisors wie Scalable Capital oder Investity legen Geld automatisiert an, Portale wie Smava vermitteln Ratenkredite. Video-Ident-Systeme wie WebID und IDnow wiederum ermöglichen es Neukunden, sich online auszuweisen.

Laut einer Studie der Beratung PwC gibt es inzwischen rund 560 Partnerschaften zwischen Banken und Fintechs. Besonders aktiv sind demnach die Commerzbank und die Deutsche Bank. „Bislang ging man bei den meisten Banken und Versicherern davon aus, dass sie allenfalls mit einem Dutzend Fintechs zusammenarbeiten.

Dabei haben die wechselseitigen Verflechtungen mittlerweile ein viel größeres Ausmaß erreicht“, sagt PwC-Experte Sascha Demgensky. Das Kalkül der Banken: Integrieren sie die Angebote von Fintechs, können sie Kunden neue Dienstleistungen anbieten – und bleiben in Finanzfragen zentrale Anlaufstelle.

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