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Deutsche Börse

Die Frankfurter treiben mehrere Projekte für das Geschäft mit digitalen Assets voran.

(Foto: Deutsche Börse AG)

Digitale Plattformen Deutsche Börse setzt im Geschäft mit digitalen Vermögenswerten auf die Schweiz

Der Frankfurter Börsenbetreiber will mit mehreren eidgenössischen Firmen eine vertrauenswürdige Infrastruktur für digitale Vermögenswerte aufbauen.
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FrankfurtDie Deutsche Börse sucht im aufstrebenden Geschäft mit digitalen Assets den Schulterschluss mit Unternehmen aus der Schweiz. Zusammen mit dem Telekomkonzern Swisscom und den Finanztechnologiefirmen Sygnum und Daura wollen die Frankfurter eine vertrauenswürdige Finanzinfrastruktur für digitale Vermögenswerte aufbauen.

„Entscheidend für uns ist die Rechtssicherheit“, sagte Jens Hachmeister, der bei der Deutschen Börse für das Thema zuständig ist, am Montag. „Eigentümer von digitalen Assets müssen die Möglichkeit haben, ihre Eigentumsrechte an einem Vermögensgegenstand rechtlich durchsetzen zu können.“

Die deutsche Börse setzt dabei auf Zürich, weil es dort viele Experten im Bereich digitale Assets gibt. Außerdem sind die Schweizer Regulatoren aufgeschlossen für das Thema und bieten verlässliche Rahmenbedingungen. Mittelfristig sollen die Angebote auch in anderen Ländern ausgerollt werden.

„Singapur, wo unser Partner Signum bereits aktiv ist, wäre der nächste natürliche Schritt“, erläutert Hachmeister. „Und perspektivisch sollen die Angebote auch in der EU genutzt werden können.“

Die Deutsche Börse arbeitet im Gegensatz zur Schweizer Börse SIX nicht an einer integrierten Plattform für digitalen Vermögenswerte, sondern treibt mehrere Projekte getrennt voneinander voran. Die Frankfurter steigen bei Custodigit ein, einem Joint Venture von Swisscom und Sygnum. Die Firma baut eine Plattform, auf der Banken und andere Kunden digitale Assets verwahren können.

Darüber hinaus beteiligen sich die Börse und Sygnum an der Züricher Firma Daura. Ihr gehört eine Plattform, auf der kleine Schweizer Unternehmen digitale Firmenanteile verkaufen können.

Zudem machen sich Deutsche Börse und Sygnum Gedanken über eine Handelsplattform für digitale Assets. „Wir konzentrieren uns zunächst auf Assets, bei denen es bereits Rechtssicherheit gibt, also vor allem auf Unternehmensanteile“, erklärt Hachmeister. „Langfristig können dies auch digitale Beteiligungen an Industriegütern, Immobilien oder Kunst sein.“ Beteiligungen an immateriellen Vermögenswerten wie Eigentumsrechten seien ebenfalls denkbar.

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