Direktbank ING-Diba

Auch ein neues Logo ist geplant.

(Foto: Reuters)

Direktbank ING-Diba benennt sich um in ING und bekommt ein etwas anderes Logo

Die Direktbank ING-Diba tritt ab November nur noch als ING auf. Dadurch will sie internationaler wirken.
Update: 11.07.2018 - 12:20 Uhr Kommentieren

DüsseldorfDie Direktbank ING-Diba ändert ihren Namen. Ab November dieses Jahres will sie nur noch unter dem Namen ihres Mutterkonzernes auftreten: ING.

Damit geht die Bank einen weiteren Schritt in ihrem Konzept einer zunehmenden Internationalisierung. „Künftig werden wir die Power dieses internationalen Netzwerkes noch stärker vereinen“, teilte die Bank am Mittwoch mit. Teil der Veränderung ist ein etwas verändertes Logo. Das „Diba“ aus dem alten Logo fällt weg. Das neue Logo soll schrittweise eingeführt werden. Ab November soll dann auf Briefen, Prospekten, Visitenkarten und dem Internetauftritt nur noch ING zu lesen sein.

Das neue Logo der Bank sieht aus wie das alte – nur das „Diba“ fällt weg.
Aus ING-Diba wird ING

Das neue Logo der Bank sieht aus wie das alte – nur das „Diba“ fällt weg.

Für die Kunden der Bank ändert sich durch die Umstellung nichts. Die ING-Diba bliebe weiterhin eine deutsche Bank und behalte diesen Namen auch im Handelsregister, bekräftigte die Bank. Daher gebe es auch keine Auswirkungen auf die Einlagensicherung oder bestehende Verträge.

„Perspektivisch sehe ich eher die Chancen einer global agierenden Marke“, begründet Waltraud Niemann die Änderung. Sie ist bei der ING-Diba für die Markenbildung zuständig. „Wir sind mit ING bereits heute in rund 40 Ländern aktiv vertreten.“ Eine verzahnte Zusammenarbeit aller Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt werde die Leistungsfähigkeit der Bank stärken. Die Änderung sei als klares Bekenntnis zu dieser internationalen Strategie zu verstehen.

Der Zusatz „Diba“ verkörpert einen Teil der deutschen Geschichte der Bank

Durch das Verschwinden des Namenszusatzes „Diba“ verschwindet allerdings ein Überbleibsel deutscher Tradition. Denn die ING-Diba ging einst aus der 1965 in Frankfurt gegründeten Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG (BSV) hervor. 1998 wurde sie durch die niederländische ING Groep übernommen. Seit 1999 trat sie in Deutschland als Diba auf. 2004 folgte die Änderung in den aktuellen Markennamen ING-Diba. „Das war seinerzeit die richtige Entscheidung“, so Niemann. „Die ING war als globaler Player in Deutschland wenig bekannt.“ Das habe man durch das Marketing in den vergangenen Jahren insoweit geändert, dass eine Namensänderung zum internationalen Standard nun möglich sei.

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