Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Direktbank ING legt im sechsten Jahr in Folge Rekordzahlen vor

Mit mehr digitalen Angeboten will die Direktbank ING in Deutschland ihren Wachstumskurs fortsetzen. Für Firmenkunden eröffnen Geschäftsstellen in vier Städten.
Update: 08.02.2019 - 17:52 Uhr Kommentieren
Die Zahl der Privatkunden nahm unter dem Strich um 250 000 auf nun 9,3 Millionen zu. Quelle: AP
ING

Die Zahl der Privatkunden nahm unter dem Strich um 250 000 auf nun 9,3 Millionen zu.

(Foto: AP)

Frankfurt Die Direktbank ING – früher ING-Diba – sieht auch nach dem sechsten Rekordjahr in Folge kein Ende ihres Aufwärtstrends. „Wir sehen noch sehr viel Wachstumspotenzial in Deutschland“, sagte Vorstandschef Nick Jue bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Frankfurt. Zuversicht zieht das Management unter anderem daraus, dass immer mehr Kunden die ING zu ihrer Hausbank und damit zur zentralen Ansprechpartnerin in Finanzfragen machen.

Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Privatkunden in Deutschland und Österreich unter dem Strich um 250.000 auf 9,3 Millionen zu. Dabei erhöhte sich die Zahl der Girokonten um 375.000 auf 2,5 Millionen. „2019 wollen wir noch eine Schippe drauflegen“, sagte Jue. Das Girokonto werde weiterhin kostenlos bleiben.

Mehr Baufinanzierung, mehr Verbraucherkredite, mehr Finanzierungen für Firmen: Geht es nach dem Management, soll der Direktbank-Primus sukzessive zur Vollbank ausgebaut werden. „Wir haben unsere Position als drittgrößte Bank in Deutschland gefestigt“, so Jue. „Wir sind auf direktem Weg zu einer führenden Universalbank.“

Im Privatkundengeschäft will ING mit weiteren Services – etwa exklusiv mit der Axa entwickelten Versicherungsprodukten und einem digitalen Finanzberater – auf Kundenfang gehen. Bereits seit 2017 kooperiert man mit dem Start-up Scalable, das einen sogenannten Robo-Advisor anbietet, also einen algorithmenbasierten Vermögensverwalter.

Auch im Firmenkundenbereich will ING wachsen. Mit einem Plus von 17 Prozent war das Geschäft mit Unternehmen im vergangenen Jahr ein zentraler Treiber. Dort stieg das Kreditvolumen von 30,7 Milliarden Euro auf 35,9 Milliarden Euro. Noch 2019 soll ein Girokonto für Unternehmenskunden starten. Für sie eröffnen in Essen, Hamburg, Stuttgart und München darüber hinaus erstmals Geschäftsstellen.

Beim Vorsteuergewinn übertraf das Institut 2018 die Bestmarke des Vorjahres. In der neuen, größeren Struktur, die unter anderen den Baufinanzierungsvermittler Interhyp einbezieht, erzielte ING Deutschland im Geschäftsjahr 2018 einen Vorsteuergewinn von 1,322 (2017: 1,272) Milliarden Euro und einen Überschuss von 886 (876) Millionen Euro.

„Insgesamt können wir sagen: Bei der ING Deutschland stehen weiterhin alle Zeichen auf Wachstum – und zwar ein gesundes Wachstum“, bilanzierte Finanzvorstand Remco Nieland. Die nächsten Jahreszahlen wird ein neuer Finanzvorstand präsentieren: Nieland übernimmt eine andere Funktion im ING-Konzern. Nachfolger wird zum 1. April 2019 der Wirtschaftsprüfer Norman Tambach, der seit Mitte Juni Generalbevollmächtigter der Direktbank ist.

Die ING-Diba tritt seit November nur noch unter dem Namen des niederländischen Mutterkonzerns ING auf.

Mit Material von dpa.

Startseite

Mehr zu: Direktbank - ING legt im sechsten Jahr in Folge Rekordzahlen vor

0 Kommentare zu "Direktbank: ING legt im sechsten Jahr in Folge Rekordzahlen vor"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote