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Drei Monate nach der Wahl Konzernbetriebsrat der Deutschen Bank ist wieder arbeitsfähig

Der Bildung des Konzernbetriebsrats war ein wochenlanger Machtkampf zwischen den Gewerkschaften Verdi und DBV vorausgegangen.
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Der Konzernbetriebsrat des Geldhauses kann seine Arbeit aufnehmen. Quelle: Bloomberg
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Der Konzernbetriebsrat des Geldhauses kann seine Arbeit aufnehmen.

(Foto: Bloomberg)

FrankfurtRund drei Monate nach den Betriebsratswahlen hat die Deutsche Bank nun auch wieder einen Konzernbetriebsrat. Am Mittwoch hat sich das Gremium gebildet, das für die Deutsche Bank sowie alle ihre Töchter zuständig ist. Zum Vorsitzenden wählten die Betriebsräte Frank Schulze, der auch den Gesamtbetriebsrat der Deutschen Bank leitet. Sein Stellvertreter ist Timo Heider, der Betriebsratschef der Bauspartochter BHW. Das erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Die Deutsche Bank kommentierte das nicht.

Der Bildung des Konzernbetriebsrats war ein wochenlanger Machtkampf zwischen den Gewerkschaften Verdi und DBV vorausgegangen. Die Betriebsräte der Deutschen Bank hatten nämlich in ihrem höchsten Gremium, dem Gesamtbetriebsrat, den Verdi-Amtsinhaber Detlef Polascheck überraschend abgewählt und durch Schulze ersetzt, sehr zum Ärger von Verdi. Das sorgte für eine Verzögerung bei der Bildung des wichtigen Gremiums.

Dass dieser Streit nun offenbar entschärft wurde, ist für die Mitarbeiter der Bank ein positives Signal: Denn mit Schulze wurde ein DBV-Mann an die Spitze des Konzernbetriebsrats gewählt und mit Heider ein Verdi-Mitglied zum Stellvertreter bestimmt.

Die Bank steht vor einem umfassenden Jobabbau. Und der Konzernbetriebsrat ist auf Arbeitnehmerseite der wichtigste Verhandlungspartner der Bank, was die Arbeitsplätze in Deutschland angeht – und nun wieder arbeitsfähig.

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