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Dresdner Bank übernimmt alle Kunden Advance-Bank verschwindet

Die Marktbereinigung im Bereich Onlinebanking und Directbrokerage neigt sich dem Ende zu. Auch die Advance Bank verschwindet nun, sie geht gänzlich im Allianz-Konzern auf - die Kunden bekommen ein Onlinekonto der Dresdner Bank.

HB FRANKFURT. Die Dresdner Bank wird bis zum 3. November alle Kunden der Advance Bank in ihren Kundenbestand integrieren. Die Advance Bank werde als Marke in einigen Monaten aufgelöst, bestätigte ein Sprecher der Dresdner Bank am Montag auf Anfrage der Nachrichten-Agentur vwd. Diese Kundenmigration sei lediglich die Umsetzung der seit längerem beschlossenen Integration der Online-Tochter in das Frankfurter Institut. Juristisch sei die Advance Bank bereits Anfang Juli auf die Dresdner Bank verschmolzen worden.

In die Advance Bank und ihre Infrastruktur hätten noch rund 500 Millionen Euro investiert werden müssen, um die Marke profitabel zu betreiben, sagte der Sprecher. Daher sei es sinnvoller, ihre 330 000 Kunden auf das Vertriebsnetz der Dresdner Bank und ihrer Mutter Allianz zu überführen. Die Advance Bank habe in keinem einzigen Geschäftsjahr einen Gewinn abgeworfen, so der Sprecher. Im Rahmen der Dresdner Bank könne die Kundenbetreuung kostengünstiger abgewickelt werden, da sie über einen wesentlich größeren Kundenbestand verfüge.

Eine Abwanderung der Advance-Bank-Kunden sei nicht zu erwarten, da sie bereits im April über die anstehende Integration in die Dresdner Bank informiert worden seien. Wer weg wollte, hätte bereits gehen können, argumentierte der Sprecher. Außerdem blieben die Konditionen weitgehend unverändert. Das Angebot verbessere sich, da neben dem Online- und Telefonbanking auch das Filialnetz zur Verfügung stehe. Die Begeisterung der Kunden für reines Online-Banking sei nach dem Ende der Aktienhausse deutlich abgeflaut, tendenziell werde nun eine Multikanalbank bevorzugt, sagte der Sprecher der Frankfurter Bank.

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