Druck auf Finanzkonzerne Bonität der Bankenriesen steht auf der Kippe

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US-Investor Warren Buffett als Investor

Beobachter gehen davon aus, dass auch der Einstieg eines Staatsfonds aus dem Nahen Osten oder den Schwellenländern durchaus eine Möglichkeit wäre für die Deutsche Bank, sich frisches Kapital zu beschaffen. Allerdings sei eine solche Privatplatzierung nicht gerade einfach, da die politischen Unsicherheiten über die Regulierung der Kreditinstitute zu groß seien.

„Wenn beispielsweise die freiwillige Beteiligung der Banken an der Sanierung Griechenlands revidiert wird, dann werden sich Investoren fragen, wie verlässlich die Rahmenbedingungen in Europa sind“, sagte ein Insider. Das werde die Kapitalsuche europäischer Banken bei privaten Investoren nicht gerade erleichtern.

Zuletzt wurde spekuliert, US-Investor Warren Buffett könnte einsteigen bei der Deutschen Bank. Beim Dax-Konzern hält man jedoch nicht allzu viel davon. Der Name Buffett wird meist mit Kreditinstituten in Verbindung gebracht, die in größeren Schwierigkeiten stecken; vor kurzem war der Investor aus Omaha etwa bei der angeschlagenen Bank of America eingestiegen. Diesen Eindruck wolle man bei der Deutschen Bank aber auf jeden Fall vermeiden, heißt es in Finanzkreisen.

Andere europäische Finanzkonzerne versuchen, sich über den Verkauf von Beteiligungen frisches Geld zu beschaffen. BNP Paribas etwa will bis Anfang 2013 seine harte Kernkapitalquote auf mehr als neun Prozent erhöhen. Dabei planen die Franzosen, einen Prozentpunkt zu gewinnen, indem sie Geschäfte einstellen und Teilbereiche verkaufen. Außerdem sollen die Dividenden für die Aktionäre radikal gekürzt werden.

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