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DWS ein Kandidat Schweizer UBS prüft Fusionsoptionen für ihre Fondsparte

Einem Medienbericht zufolge gibt es bei Schweizer Großbank Planspiele für die Zukunft ihres Asset-Management-Geschäfts. Auch die DWS soll dabei eine Rolle spielen.
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UBS und DWS wollten sich zu den Medienberichten nicht äußern. Quelle: Reuters
UBS

UBS und DWS wollten sich zu den Medienberichten nicht äußern.

(Foto: Reuters)

Zürich/FrankfurtDie Schweizer Großbank UBS prüft offenbar strategische Optionen für ihr Fondsgeschäft. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, denkt das Management über einen Teilverkauf der Asset-Management-Sparte oder deren Fusion mit einem Konkurrenten nach, darunter offenbar auch die Deutsche-Bank-Tochter DWS.

Demnach ziehen die Schweizer eine Übernahme der Deutsche-Bank-Tochter in Betracht, um diese mit dem eigenen Fondsgeschäft zusammenzuführen und das fusionierte Geschäft dann loszuschlagen. Ob die Pläne umgesetzt werden, soll aber noch nicht feststehen.

Die Asset-Management-Sparte der Schweizer verwaltete zur Jahreswende umgerechnet rund 693 Milliarden Euro, bei der DWS waren es 662 Milliarden Euro. Durch den Deal entstünde ein großer Spieler auf dem europäischen Fondsmarkt, im Vergleich mit Konkurrenten wie Blackrock oder Vanguard wäre die deutsch-schweizerische Fondsfirma aber noch immer ein Leichtgewicht. Angesichts sinkender Margen steht die Asset-Management-Branche schon länger unter wachsendem Konsolidierungsdruck.

In Frankfurter Finanzkreisen heißt es aber, die DWS stehe nicht zum Verkauf. Die Deutsche Bank wolle nicht auf die stabilen Erträge und Gewinne verzichten, die die Tochter liefere. DWS-Chef Asoka Wöhrmann hat bereits klar gemacht, dass er die Fondsgesellschaft nicht als Spielball der Konsolidierung sieht, sondern als aktiven Gestalter.

Spekulationen über einen Verkauf der DWS machen bereits seit Wochen die Runde. Der Mutterkonzern Deutsche Bank, so heißt es, könnte Geld brauchen, um die angedachte Fusion mit der Commerzbank zu finanzieren. Als Interessenten an der DWS werden auch die Versicherung Allianz und die Fondsfirma Amundi gehandelt.

Innerhalb der UBS ist ein Verkauf der Fondssparte offenbar nicht unumstritten. Denn die Verbindungen zum Vermögensverwaltungsgeschäft der Schweizer sind eng: Die Fonds aus dem eigenen Haus liegen im Portfolio vieler wohlhabender Kunden.

Zudem ist das Fondsgeschäft für die Schweizer Bank zwar eine überschaubare, aber beständige Ertragsquelle: Im vergangenen Jahr trug die Sparte rund 451 Millionen Dollar zum operativen Ergebnis der Bank bei – das entspricht etwa siebeneinhalb Prozent des Gesamtergebnisses.

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