EBDR vor Ukraine-Engagement Entwicklungsbank will bei Raiffeisentochter einsteigen

Mit einem „signifikanten Minderheitsanteil“ will die Entwicklungsbank EBRD bei der ukrainischen Raiffeisen-Tochter Aval Bank einsteigen. Positive Signale sollen die Wirtschaft der Ukraine wieder ankurbeln.
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Entwicklungsbank-Präsident Suma Chakrabarti will positive Signale für die Ukraine aussenden. Quelle: Reuters
Engagement in der Ukraine

Entwicklungsbank-Präsident Suma Chakrabarti will positive Signale für die Ukraine aussenden.

(Foto: Reuters)

Kiew/WienDie Entwicklungsbank EBRD will sich mit einem „signifikanten Minderheitsanteil“ an der ukrainischen Tochter der Raiffeisen Bank International beteiligen. Geplant sei der Einstieg bei der zweitgrößten westlichen Bank des Landes im Zuge einer Kapitalerhöhung durch die Mutter RBI, teilte die EBRD am Montag mit.

Mit ihrem Engagement bei der Bank Aval wolle die Entwicklungsbank ein positives Signal „während der schweren politischen und wirtschaftlichen Krise in der Ukraine“ senden. Zudem sei die Geldspritze wichtig für die Rekapitalisierung des Bankensystems.

Zum Umfang der geplanten Kapitalerhöhung machte die EBRD keine Angaben. Das zuständige Gremium der Entwicklungsbank soll sich am 22. Juli mit dem Projekt beschäftigen.

Die RBI hatte bereits vor einigen Monaten über die Verhandlungen mit der EBRD informiert. Diese seien nun in einem fortgeschrittenen Stadium, sagte eine Sprecherin. Die ukrainische Tochter schreibt angesichts der Abwertung der dortigen Währung und der Wirtschaftskrise Verluste. Den ursprünglich angestrebten Verkauf der ukrainischen Tochter musste Raiffeisen angesichts der Krise auf Eis legen.

  • rtr
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