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Ein einzelner ausländischer Investor darf nicht mehr als 20 Prozent an einer chinesischen Bank halten HSBC gibt viel Geld in China aus

Die HSBC Holdings tätigt ihre bislang größte Auslandsinvestition in die chinesische Finanzbranche: Die britische Großbank will sich mit knapp einem Fünftel an der chinesischen Bank of Communications beteiligen.

HB PEKING/HONGKONG. Die HSBC mit Sitz in London teilte am Freitag mit, 19,9 Prozent an der fünfgrößten chinesischen Bank für 1,75 Milliarden Dollar zu erwerben. Mit dem lang erwarteten Kauf überholt HSBC mit einem Schlag Rivalen wie die Citigroup und Standard Chartered in einem Markt mit 1,3 Billionen Dollar Sparguthaben. Per Gesetz darf ein einzelner ausländischer Investor nicht mehr als 20 Prozent der Aktien einer chinesischen Bank halten.

HSBC wurde 1865 in Hongkong und Schanghai gegründet und ist nach Marktkapitalisierung die weltweit drittgrößte Bank. Das Institut hält bereits Anteile an Chinas zweitgrößtem Lebensversicherer Ping An Insurance und der Bank von Schanghai sowie über eine Tochtergesellschaft an Chinas Industrial Bank. Mit dem Einkauf bei der Bank of Communications ist sie von allen ausländischen Banken am stärksten am chinesischen Markt vertreten. Die Bank of Communications strebt nach eigenen Angaben eine Notierung an der Börse in Hongkong im ersten Halbjahr nächsten Jahres an. Bei der Investition, die noch die Zustimmung der Kartellbehörden erfordert, wird die Bank of Communication mit rund 8,8 Milliarden Dollar bewertet.

China hatte sich bei seinem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) verpflichtet, bis 2007 sein Bankensystem zu öffnen. Das System ist durch fragwürdige Kreditvergaben und faule Krediten in Höhe von mindestens 200 Milliarden Dollar belastet. „Diese Art von strategischer Einkauf gilt als sehr wichtiger Teil des chinesischen Reformprozesses“, sagte David Marshall von Fitch Ratings. Zahlreiche Großbanken sehen Chinas 1,3 Milliarden Bürger und ein Wirtschaftswachstum von geschätzten 8 Prozent in diesem Jahr als Investitionsgrund. Analysten erwarten nach der HSBC-Investition auch Schritte anderer Banken wie besonders des Hauptrivalen Citigroup.

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