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Ela-Hilfskredite Griechische Banken am Abgrund

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Geld an den Automaten soll bis Freitag halten

Nach Griechenlands "Nein": Wie reagiert die EZB?

Am Montagabend hat die Regierung die Bankenschließung zunächst bis Mittwoch verlängert. Doch die anstehende Neuauflage des Regierungserlasses zu den Kapitalverkehrskontrollen könnte die Bankenschließung noch weiter verlängern und ausweiten – oder aber diese einschränken und festlegen, welche Finanzdienstleistungen den Griechen nach und nach wieder ermöglicht werden sollen. Dazu sollten die Chefs der Banken am Montagabend  in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen aus dem Finanzministerium die aktuelle Kapitalausstattung der Geldhäuser abschätzen.

Sollte die EZB ihre Ela-Hilfen aufrechterhalten, ohne aber deren Umfang auszuweiten, dann reicht das Geld an den Bankautomaten bis Freitag. Das sagte der griechische Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis am Montag. Die Höchstgrenze für Abhebungen werde in diesem Szenario bis Ende der Woche bei 60 Euro belassen.

Diese Aussagen stehen allerdings im Widerspruch zu vorhergegangenen Äußerung von Bankenverbandspräsidentin Louka Katseli, wonach das Liquiditätspolster der Banken nur noch bis Montagabend. Wenn bis dahin kein frisches Geld fließe, seien die Automaten leer, hatte Katseli am Wochenende gesagt und damit für Aufsehen gesorgt.

Unruhe ausgelöst hatten zuletzt auch die Aussagen einer weiteren hochrangigen Akteurin: Die stellvertretende Finanzministerin Nantia Valavani hatte am Sonntag im Fernsehen behauptet, dass den Inhabern von Bankschließfächern derzeit kein Zugriff auf dort gelagertes Bargeld gestattet sei. Dasselbe gelte nach Absprache mit den Leitern der Banken auch für Gold oder Schmuck. Das dementierten später jedoch anderer Regierungsmitglieder und auch die Präsidentin des griechischen Bankenverbandes Louka Katseli. 

Die insgesamt noch verbliebene Liquidität der Finanzinstitute des pleitebedrohten Landes beläuft sich gemäß der aktuellsten Schätzungen aus Bankkreisen auf rund 800 Millionen Euro. Alleine am vergangenen Wochenende wurden an den Geldautomaten etwa 200 Millionen Euro Bargeld abgehoben.

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1 Kommentar zu "Ela-Hilfskredite : Griechische Banken am Abgrund "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ohne die bösen terroristen... wären die automaten schon 2010 leer gewesen, eher wahrscheinlich aber schon 2008.... als die target2 zahlen anfingen zu explodieren..^^

    nach 5 jahren geeier fällt mir mitleid schwer..^^

    Merkel wurde gewählt um D probleme zu lkösen nicht die der GR

    hier bleibt alles liegen.....

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