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Barclays rüttelt die Bankenbranche auf: Das britische Institut streicht 3700 Stellen – viel mehr als erwartet. Doch es passt in den Trend: Immer mehr Banker müssen sich nach neuen Jobs umschauen – auch in Deutschland.

Kommentare

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  • Man kann wohl davon ausgehen, dass es viele "einfache" Mitarbeiter bei der CoBa treffen wird, da der kassenbetrieb in den meisten Filialen eingestellt werden soll Die Kosten für eine 0-Euro Kontoführung müssen ja wieder ausgeglichen werden. Letztlich zahlt dass dann auch der Kunde über weniger Service z.B. bei Kauf von Sorten oder Scheckbestellungen etc. Die Leitenden Angestellten und großverdiener wird das ganze wohl eher periphär betreffen. Ein Filialmitarbeiter verdient im Schnitt 3000 Brutto im Monat inkl Zahlendruck und Kundenreaktionen auf Presse etc. Ein Investmentbanker fängt nach dem Studium mit 100 TEUR Jahresgehalt an als Einstiegsgehalt ! Nach oben gibt es keine Grenzen sofern er seine Zahlen erreicht. Wohl wissend dass er dem Druck, wenig Schlaf und Stress nur ca. 4-6 Jahre stand halten kann versucht ein Investmentbanker natürlich soviel gehalt und Boni abzuschöpfen wie er kann. Viele halten nur mit "medikamenten" + anderen Stoffen durch. Hier ist kein Mitleid angebracht aber es gibt hier einfach eine Diskrepanz zwischen normalem Banking und Investmentbanking. Ohne die Einnahmen aus dem Investmentbanking wird es schwierig wirtschaftlich zu arbeiten. Und im normalen Filialbanking sind die Kontogebühren, die normalerweise die Kosten annähernd getragen hätten weggefallen durch das 0-Euro Kontomodell. Logische Konsequenz: Kosten dort zu reduzieren mit Entlassungen, Sozialplänen (Steuerzahlern sei Dank) etc.

  • Die einen raffen die anderen schaffen meinte Hitler.
    Das ist sicher falsch.
    Der gesamtwirtschaftliche Nutzen dieser Investmentbankbranche ist nicht so leicht einsehbar.
    vwap was meinen Sie dazu?

  • Sie könnten z.B. als Berufsschullehrer arbeiten, für die Fächer Mathematik, Wirtschaftsenglisch, Wirtschaft und Buchführung. Da besteht ein reger Bedarf. Aber es gibt dafür nur schlappe 3.000 € im Monat, soviel wie man sonst am Tag verdient hat.

  • bei einigen Kommentare frage ich mich, mit was für einen Gesamtüberblick hier aggiert wird!

    naja, DLand hat nun mal auch 80mio Bundestrainer...

  • @vwap


    Solange Sie den Durchblick haben, kann uns nichts passieren... :-)

  • Mein Vorschlag wäre ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde vor Ort. Um vielleicht einem Teil der Gesellschaft wieder etwas von dem zurückzugeben, was man ihre genommen hat. Der Schaden in Sachen Anstand, Ehrlichkeit und Vertrauen und seine Penetration in der Gesellschaft ist ohnehin nicht wieder gutzumachen.

  • es bluten nicht die Schlatermietzen, sondern die Mitarbeiter im Bereich Investment Bannking / Capital Markets - die trotz der zum teil netten Bezahllungen ein kleines Rädchen der Herrschaften sind....

    Ich kenne viele feine Typen aus dem Bereich, die allerdings zu spezialisiert sind, um als Wertpapierberater bein einer Spardose oder Volksbank anfangen können...Argumente wie "sie haben vorher mehr verdient" sind dabei noch lächerlich...aber auch die Gewohnheit - "hilfe 12.00Uhr nun alle Mittag Essen gehen müssen" stellt eine Umstellung dar.

    Die Kollegen, die gerade auf der Straße stehen WOLLEN arbeiten - und sind die Leidtragenden der übertriebenen Welt, aber auch der Überregulierung

    das ist schon ganz, ganz hartes Brot für sehr viele - zum Teil sehr intelligente (außer Mr. Dax) und angenehme Menschen.

    Diese Leute sind genau Opfer, wie die Schlecker oder Schaeffler Mitarbeit!

  • Die Finanzbranche ist systembedingt durch eine massive Fehlallokation von Ressourcen aufgebläht: Mit Geld, Macht und Mitarbeitern. Die Korrektur wird hart sein, nicht nur für Banker.

  • Zitat : Was machen Banker nach dem Rauswurf?

    Das ist wohl ganz klar :

    - die Betrüger und Absahner geniessen ihre zusammengeklauten Millionen auf der Karibik

    - die Durchschnittsbänker bzw. normalen Bankangestellten sind jetzt Bittsteller bei der Schmarotzenden Job-Center-Mafia und müssen sich wohl mit Minijobs bei Leihfirmen übers Wasser halten !

    So geht Banking heute...........!

  • Schlage vor diese Leute umzuschulen, auf ein richtiges Handwerk, Arbeit mit den Händen und so ... :).
    Oder einen Minijob in einer deutsch-griechischen Sozialstation. Wenn die ihren Job richtig gelernt haben, müßte man daraus doch auch Profit schlagen können. Schließlich ist soziales Siechtum eine Zukunftsindustrie.

Mehr zu: Entlassungswelle bei Geldhäusern - Arbeitslose Banker gehören bald zum Alltag

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